{"id":4682,"date":"2021-04-15T05:52:52","date_gmt":"2021-04-15T03:52:52","guid":{"rendered":"https:\/\/oegpb.at\/?page_id=4682"},"modified":"2023-01-24T15:02:22","modified_gmt":"2023-01-24T14:02:22","slug":"2-oegpb-newsletter-2020","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/oegpb.at\/?page_id=4682","title":{"rendered":"2. \u00d6GPB Newsletter 2020"},"content":{"rendered":"<p>[et_pb_section fb_built=&#8220;1&#8243; _builder_version=&#8220;4.9.3&#8243; _module_preset=&#8220;a101c382-f6f4-4378-9eee-5c6c65b689e1&#8243; locked=&#8220;off&#8220;][et_pb_row _builder_version=&#8220;4.9.3&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; custom_padding=&#8220;||10px||false|false&#8220;][et_pb_column type=&#8220;4_4&#8243; _builder_version=&#8220;4.9.3&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220;][et_pb_post_title _builder_version=&#8220;4.9.3&#8243; _module_preset=&#8220;7fd05a31-4b65-4680-8d87-3be606eca9dc&#8220;][\/et_pb_post_title][\/et_pb_column][\/et_pb_row][\/et_pb_section][et_pb_section fb_built=&#8220;1&#8243; _builder_version=&#8220;4.9.3&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220;][et_pb_row column_structure=&#8220;2_3,1_3&#8243; use_custom_gutter=&#8220;on&#8220; gutter_width=&#8220;2&#8243; admin_label=&#8220;row&#8220; _builder_version=&#8220;4.9.4&#8243; background_size=&#8220;initial&#8220; background_position=&#8220;top_left&#8220; background_repeat=&#8220;repeat&#8220; locked=&#8220;off&#8220;][et_pb_column type=&#8220;2_3&#8243; _builder_version=&#8220;4.9.4&#8243; custom_padding=&#8220;30px|30px|30px|30px|true|true&#8220; box_shadow_style=&#8220;preset1&#8243; custom_padding__hover=&#8220;|||&#8220;][et_pb_team_member name=&#8220;Ao. Univ.-Prof. DDr. Gabriele Sachs&#8220; position=&#8220;Past-Pr\u00e4sidentin der \u00d6GPB&#8220; image_url=&#8220;https:\/\/oegpb.at\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Sachs_Gabriele2.jpg&#8220; _builder_version=&#8220;4.9.4&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; position_font=&#8220;|600|||||||&#8220; position_text_color=&#8220;#000000&#8243; hover_enabled=&#8220;0&#8243; custom_css_member_image=&#8220;padding-bottom:10px;&#8220; custom_css_member_position=&#8220;padding-bottom:10px !important;&#8220; locked=&#8220;off&#8220; sticky_enabled=&#8220;0&#8243;]<\/p>\n<p>Universit\u00e4tsklinik f\u00fcr Psychiatrie und Psychotherapie<br \/>Medizinische Universit\u00e4t Wien<\/p>\n<p><strong>Psychische Folgen der SARS-CoV-2-Pandemie<\/strong><\/p>\n<p>Der Ausbruch des Coronavirus stellt f\u00fcr viele Menschen eine gro\u00dfe Herausforderung dar, Stressreaktionen und Angstzust\u00e4nde k\u00f6nnen<\/p>\n<p>[\/et_pb_team_member][et_pb_text _builder_version=&#8220;4.9.4&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; hover_enabled=&#8220;0&#8243; locked=&#8220;off&#8220; sticky_enabled=&#8220;0&#8243;]<\/p>\n<p>die Folge sein. Die umfangreichen Ma\u00dfnahmen und Beschr\u00e4nkungen im Alltag erh\u00f6hen die psychische Belastung zus\u00e4tzlich.<\/p>\n<p>Laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) beschleunigt sich die Coronavirus-Pandemie weiter und hat bereits mehr als 400.000 registrierte F\u00e4lle weltweit erreicht, siehe Coronavirus update World Health Organisation, Stand: 26. 3. 2020.<sup>1<\/sup> Es wird berichtet, dass es 67 Tage gedauert hat, bis die ersten 100.000 F\u00e4lle best\u00e4tigt waren, 11 Tage f\u00fcr die zweiten 100.000 und nur vier Tage f\u00fcr die dritten 100.000. In einigen besonders stark betroffenen L\u00e4ndern stellt sich die Situation sehr dramatisch dar, unter anderem auch f\u00fcr die MitarbeiterInnen des Gesundheitssystems.<sup>2, 3<\/sup> Es zeigte sich, dass Personen, die in Gesundheitsberufen unmittelbar in Diagnostik und Behandlung t\u00e4tig waren, ein h\u00f6heres Risiko hatten, Depressionen, Angstzust\u00e4nde, Schlafst\u00f6rungen und Stressreaktionen zu entwickeln.<sup>4<\/sup><\/p>\n<p>In \u00d6sterreich zielen Ma\u00dfnahmen der Bundesregierung derzeit haupts\u00e4chlich darauf ab, die Ausbreitungsgeschwindigkeit des Coronavirus zu verlangsamen, damit das Gesundheitssystem m\u00f6glichst gut mit den steigenden Infektionszahlen umgehen kann. Es wird eine Reihe von Ma\u00dfnahmenpaketen und Ausgangsbeschr\u00e4nkungen ausgerufen. Die \u00f6sterreichische \u00c4rztekammer informiert seit Beginn der Corona-Krise regelm\u00e4\u00dfig \u00fcber aktuelle Informationen in den \u201eSARS-CoV-2-News\u201c und stellt auch ein E-Learning-Programm zur Verf\u00fcgung, wie zu \u201eSARS-CoV-2 \u2013 aktueller Stand: virologisch, epidemiologisch und klinisch\u201c. F\u00fcr die Intensivmediziner wurde eine antivirale Behandlungsleitlinie f\u00fcr Covid-19-Patienten nach dem Stand des Wissens von einem Autorenteam der \u00d6sterreichischen Gesellschaft f\u00fcr An\u00e4sthesie, Reanimation und Intensivmedizin (\u00d6GARI) erstellt. Eine antivirale medikament\u00f6se Therapie ist erst bei einem schweren Erkrankungsverlauf bei Spitalspatienten angebracht. Derzeit existieren noch kaum klinische Studien, die ersten Ergebnisse aus Anwendungsbeobachtungen sind vorl\u00e4ufig. In diesen Leitlinien sind m\u00f6gliche Behandlungsoptionen angef\u00fchrt, mit der Anmerkung, dass das Evidenzlevel als sehr gering zu betrachten ist (OEGARI-ICU-Therapy-Guideline: www.anaesthesie.news).<\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em>Nach den neuesten Zahlen der WHO sind bereits 200 L\u00e4nder von der Coronapandemie betroffen (Stand 26. 3. 2020). Untersuchungen in China und Japan beschreiben die psychologischen Folgen der Coronapandemie.<sup>5\u20137<\/sup> Die Zunahme an Ausbreitung von Coronaf\u00e4llen geht mit einer zunehmenden Angst und Panik sowie Stressreaktionen wegen einer m\u00f6glichen realen oder vorgestellten Bedrohung durch das Virus einher. Stigmatisierungen und Xenophobie nehmen zu. Wenn die wahrgenommene Bedrohung w\u00e4chst, kommt es zum Horten von Atemmasken und medizinischen Produkten. Es ist anzunehmen, dass bei Stigmatisierung, Misstrauen in das medizinische Versorgungssystem und Vorhandensein von Verschw\u00f6rungstheorien die empfohlenen Ma\u00dfnahmen weniger gut eingehalten werden. H\u00e4ufig diagnostiziert werden Angstst\u00f6rungen und Schlafst\u00f6rungen, h\u00e4usliche Gewalt kann zunehmen. Weiters k\u00f6nnen unspezifische Symptome wie phobische oder panikartige Zust\u00e4nde oder psychose\u00e4hnliche Symptome auftreten.<\/p>\n<p>Bisher gibt es noch keine systematischen Studien \u00fcber den Effekt der SARS-CoV-2-Pandemie auf die psychische Gesundheit.<\/p>\n<p>In China wurden k\u00fcrzlich erste statistische Daten eines psychologischen Dienstes in der Stadt Wuhan analysiert. Ausgewertet wurden 2144 Hotline-Anrufe im Zeitraum vom 4. bis 20. Februar 2020, mit folgenden Ergebnissen:<\/p>\n<p>Unter den Anrufern hatten 47,3% Angstzust\u00e4nde, 19,9% Schlafprobleme, 15,3% somatoforme Symptome, 16,1% depressive Symptome und 1,4% andere emotionale Zust\u00e4nde (wie Einsamkeit, M\u00fcdigkeit und Unruhe). 39% der Anrufer suchten Unterst\u00fctzung bei der Bew\u00e4ltigung von Aufgaben des allt\u00e4glichen Lebens (u. a. Einkaufen, Verkehr, Umgang mit einer medizinischen Diagnose und Behandlung und Erwerb von Schutzmasken). 19,6% berichteten von Angst, Unruhe und Schlaflosigkeit, die durch Medienberichte \u00fcber die Epidemie und die Reaktion der Gesellschaft verursacht wurden. 15,7% berichteten \u00fcber Panik, ein Engegef\u00fchl in der Brust und k\u00f6rperliche Symptome ohne Verdacht auf eine Lungenentz\u00fcndung (somatoforme Symptome). 4,3% hatten Symptome einer Lungenentz\u00fcndung vermutet und waren besorgt \u00fcber eine m\u00f6gliche Infektion. 21,4% hatten andere psychosoziale Probleme (wie zwischenmenschliche Konflikte in der Familie und Probleme am Arbeitsplatz). Der emotionale Stress \u00e4u\u00dferte sich auch in Form von k\u00f6rperlichen Beschwerden, wie Herzklopfen, Atemnot, Engegef\u00fchl in der Brust, Magen-Darm-Beschwerden, Schwindel, Kopfschmerzen, Einschlafst\u00f6rungen und Albtr\u00e4umen.<\/p>\n<p>In einer umfangreichen Befragung<sup>8<\/sup> von 1304 Personen zeigte sich, dass 2 Wochen nach Ausbruch von SARs-CoV-2 insgesamt 53,8 % sich moderat bis schwer psychisch beeintr\u00e4chtigt f\u00fchlten. 16,5% gaben an, an depressiven Symptomen zu leiden, 28,8% an Angstzust\u00e4nden und 8,1% an Stress. Das Ausma\u00df der psychischen Symptomatik war h\u00f6her, wenn zus\u00e4tzlich auch physische Symptome wie zum Beispiel Sch\u00fcttelfrost, Schnupfen, Husten oder Schmerzsymptomatik vorhanden waren. In der Analyse der soziodemografischen Daten wurde deutlich, dass vor allem Frauen mehr vom Ausbruch der Erkrankung beeintr\u00e4chtigt waren, es fand sich eine h\u00f6here Auspr\u00e4gung in den Angst- und Depressionswerten. Dieses Ergebnis entspricht den bekannten epidemiologischen Daten. Die Schwere der depressiven Symptomatik war auch abh\u00e4ngig vom Grad der Schulbildung. Einen positiven Einfluss auf die psychische Beeintr\u00e4chtigung hatten ausreichende aktuelle Informationen \u00fcber die Erkrankung und Ausbreitung sowie Pr\u00e4ventionsma\u00dfnahmen wie Tragen von Masken oder regelm\u00e4\u00dfige H\u00e4ndedesinfektion.<sup>8<\/sup><\/p>\n<p>Besonders vulnerabel sind bei zunehmender Panik und Bedrohung durch die SARS-CoV-2-Erkrankung PatientInnen mit bereits bestehenden psychischen St\u00f6rungen.<\/p>\n<p>Ein Auftreten von psychiatrischen Erkrankungen beziehungsweise eine Verschlechterung bei vorhandenen psychischen St\u00f6rungen werden vermehrt berichtet.<\/p>\n<p><strong>Spezifische psychische Symptomatik als Folge von SARS-CoV-<sup>29, 10<\/sup><\/strong><\/p>\n<p><strong>Angstsymptome<\/strong><\/p>\n<p>Die wahrgenommene Bedrohung durch das Coronavirus kann Angst und Panikreaktionen ausl\u00f6sen. Besonders zu erwarten sind \u00c4ngste, sich zu infizieren, wenn SARS-CoV-2-\u00e4hnliche Symptome auftreten, oder dass Angeh\u00f6rige erkranken k\u00f6nnten. Auch das Nichtvorhandensein einer effektiven Therapie kann Angstzust\u00e4nde ausl\u00f6sen. In den meisten F\u00e4llen werden diese Symptome nicht alle Kriterien einer DSM-5-Angstst\u00f6rung erf\u00fcllen. Eine Erhebung in China, die im Februar publiziert wurde, zeigte, dass bei 42,6% Angstzust\u00e4nde im Zusammenhang mit dem Coronavirus vorlagen. Eine aktuelle Analyse berichtet, dass Quarant\u00e4ne mit Angstzust\u00e4nden und Schlafst\u00f6rungen einhergeht.<\/p>\n<p><strong>\u00a0Zwangssymptome<\/strong><\/p>\n<p>Zwanghaftes Waschen und Reinigen, ein Hauptsymptom der Zwangsst\u00f6rung, kann verst\u00e4rkt auftreten und kann auch zur Verwendung von toxischen Reinigungsmitteln f\u00fchren. Die Zwangsvorstellung einer Kontamination kann durch die zunehmende Bedrohung einer m\u00f6glichen Infektion verst\u00e4rkt werden.<\/p>\n<p><strong>\u00a0Psychotische Symptome<\/strong><\/p>\n<p>Misstrauen in medizinische Ma\u00dfnahmen sowie Verschw\u00f6rungstheorien k\u00f6nnen eher PatientInnen mit psychotischen Erkrankungen betreffen. Durch die st\u00e4ndige Konfrontation mit angstmachenden Informationen, wie dramatischer Zunahme der Ausbreitungsraten des Coronavirus, aber auch durch Fehlattribuierungen von k\u00f6rperlichen Symptomen k\u00f6nnen zu wahnhaften Zust\u00e4nden mit m\u00f6glicher psychiatrischer Dekompensation f\u00fchren.<\/p>\n<p><strong>Depressive Symptomatik<\/strong><\/p>\n<p>Zunehmende soziale Distanzierung als wichtige Ma\u00dfnahme in der Reduktion der Ausbreitung des Coronavirus kann zu Gef\u00fchlen der Vereinsamung f\u00fchren und einen Trigger f\u00fcr eine depressive Episode darstellen.<\/p>\n<p><strong>Traumatische Stressreaktion<\/strong><\/p>\n<p>Menschen, die sich in Quarant\u00e4ne begeben m\u00fcssen, k\u00f6nnen traumatische Stressreaktionen erleben. Daten von der fr\u00fcheren SARS-Epidemie zeigen eine Pr\u00e4valenz von 29% der Betroffenen. Auch bei Kranken, die intensivmedizinisch versorgt werden m\u00fcssen, kann eine psychische Traumatisierung die Folge sein.<\/p>\n<p>Bei PatientInnen, die an einer posttraumatischen Belastungsst\u00f6rung leiden, k\u00f6nnen sich die klinischen Symptome verschlechtern. Beispielsweise k\u00f6nnten PatientInnen mit posttraumatischen Belastungsst\u00f6rungen jetzt wieder die f\u00fcr ihre Erkrankung urs\u00e4chlichen Symptome erneut erleben.<\/p>\n<p>Unter Ber\u00fccksichtigung der derzeitigen akuten Bedrohungen, die Menschen durch die Pandemie erleben, stellt sich die Frage, welche Auswirkungen generell Epidemien von Infektionserkrankungen oder traumatische Erfahrungen, wie Kriegserlebnisse, auf die psychische Gesundheit haben und ob nicht bei akuter Bedrohung des Lebens und der Existenz psychische St\u00f6rungen in den Hintergrund treten. In der Literatur finden sich dazu wenige, aber auch unterschiedliche Ergebnisse, die sich in der Methode und dem Zeitpunkt der Untersuchungen unterscheiden. So wurde beschrieben, dass HIV, aber auch Tuberkulose mit einer h\u00f6heren Rate an psychischen Erkrankungen assoziiert ist.<sup>11<\/sup> Wie Studien zeigen, nehmen die Depressionsraten oft erst nach Abklingen einer Infektionserkrankung zu.<sup>12<\/sup> Eine Zunahme der psychischen Symptome konnte auch nach der Nuklearkatastrophe von Fukushima berichtet werden.<sup>13<\/sup> Weitere Untersuchungen wurden zur H\u00e4ufigkeit der Suizide vor und nach Kriegsereignissen durchgef\u00fchrt.<sup>14, 15<\/sup><\/p>\n<p>Die derzeitige SARS-CoV-2-Pandemie kann die psychische Gesundheit eines jeden beeintr\u00e4chtigen, jedoch besonders betroffen k\u00f6nnen Menschen mit psychischen St\u00f6rungen sein. Angstzust\u00e4nde, von der Erkrankung betroffen zu sein, als auch eine zunehmende Einsamkeit und soziale Isolierung k\u00f6nnen Trigger f\u00fcr klinische Symptome sein und bestehende psychische Erkrankungen verschlechtern.<\/p>\n<p>Das Ausma\u00df der langfristigen psychosozialen Folgen des weltweit verbreiteten Coronavirus wird sich erst in den kommenden Monaten zeigen.<\/p>\n<p><strong>Allgemeine Empfehlungen zur Bew\u00e4ltigung der SARS-CoV-2-Pandemie<\/strong><\/p>\n<p>Empfehlungen zur Sta\u0308rkung der psychischen Gesundheit wa\u0308hrend der Coronavirus-Pandemie wurden publiziert. Um mit Krisensituationen umzugehen und die psychischen Belastungen zu bew\u00e4ltigen, hat die DGPPN f\u00fcnf Empfehlungen f\u00fcr Laien zusammengestellt, die dabei helfen k\u00f6nnen:<\/p>\n<ol>\n<li>Informiert bleiben \u2013 aber richtig<\/li>\n<li>Den Alltag positiv gestalten<\/li>\n<li>Sich austauschen und einander helfen<\/li>\n<li>Negative Gef\u00fchle anerkennen, positive Gef\u00fchle st\u00e4rken<\/li>\n<li>Wenn es Ihnen sehr schlecht geht: professionelle Hilfe suchen<\/li>\n<\/ol>\n<p>Weitere Empfehlungen wurden beispielsweise formuliert von der Weltgesundheitsorganisation, von Mental Health Europe und in \u00d6sterreich von dem Berufsverband \u00d6sterreichischer PsychologInnen.<\/p>\n<p>Bleiben Sie gesund!<\/p>\n<p>Mit besten Gr\u00fc\u00dfen<\/p>\n<p>Univ.-Prof. DDr. Gabriele Sachs<\/p>\n<p>f\u00fcr die \u00d6sterreichische Gesellschaft f\u00fcr Neuropsychopharmakologie und Biologische Psychiatrie (\u00d6GPB)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Literatur:<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Briefing note on addressing mental health and psychosocial aspects of COVID-19 2020; Outbreak \u2013 Version 1.0<\/li>\n<li>Kang L, Li Y, Hu S et al.: The mental health of medical workers in Wuhan, China dealing with the 2019 novel coronavirus. www.thelancet.com\/psychiatry Vol 7 March 2020: e14<\/li>\n<li>Chen Q, Liang M, Li Y et al.: Mental health care for medical staff in China during the COVID-19 outbreak. thelancet.com\/psychiatry Vol 7 April 2020: e15<\/li>\n<li>Lai J, Ma S, Wang Y et al.: Factors associated with mental health outcomes among health care workers exposed to Coronavirus Disease 2019. JAMA Netw Open 2020 Mar 2; 3(3): e 203976<\/li>\n<li>Li S, Wang Y, Xue J et al.: The Impact of COVID-19 epidemic declaration on psychological consequences: A study on active Weibo users. Int J Environ Res Public Health 2020; 19; 17: 6<\/li>\n<li>Xiao H, Zhang Y, Kong D et al.: Social capital and sleep quality in individuals who self-isolated for 14 days during the Coronavirus Disease 2019 (COVID-19) outbreak in January 2020 in China. Med Sci Monit 2020; 20; 26: e 923921<\/li>\n<li>Shigemura J, Ursano RJ, Morganstein JC et al.: Psychiatry and Clinical Neurosciences Letter to the Editor. Public responses to the novel 2019 coronavirus (2019\u2010nCoV) in Japan: Mental health consequences and target populations. Psychiatry Clin Neurosci 2020; 2: 8<\/li>\n<li>Wang C, Pan R, Wan X et al.: Immediate psychological responses and associated factors during the initial stage of the 2019 Coronavirus Disease (COVID-19). Epidemic among the general population in China. Int J Environ Res Public Health 2020; 17: 1729<\/li>\n<li>Moukaddam N, Shah S: Psychiatrists Beware! The impact of COVID-19 and pandemics on mental health. Psychiatric Time 2020; (37): 3<\/li>\n<li>Tucci V, Moukaddam N, Meadows J et al.: Forgotten Plague: Psychiatric manifestations of Ebola, Zika, and emerging infectious diseases. J Glob Infect Dis 2017; 9(4): 151-156<\/li>\n<li>Kuan V, Denaxas S, Gonzalez-Izquierdo A et al.: A chronological map of 308 physical and mental health conditions from 4 million individuals in the English National Health Service. Lancet Digital Health 2019; 1: 63-77<\/li>\n<li>Gale SD, Berrett AN, Erickson LD et al.: Association between virus exposure and depression in US adults. Psychiatry Res 2018; 261: 73-79<\/li>\n<li>Shigemura J, Terayama T, Kurosawa M et al.: Mental health consequences for survivors of the 2011 Fukushima nuclear disaster: a systematic review. Part 1: psychological consequences. CNS Spectr 2020; 1-16<\/li>\n<li>Music E, Jacobsson L, Salander Renberg E: Suicide in Bosnia and Herzegovina and the city of Sarajevo. Crisis 2014; 35(1): 42-50<\/li>\n<li>Santic Z, Ostojic L, Hrabac B et al.: Suicide frequency in West-Herzegovina Canton for the period 1984-2008. J Med Arh 2010; 64(3): 168-70<\/li>\n<\/ul>\n<p>[\/et_pb_text][et_pb_image src=&#8220;https:\/\/oegpb.at\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/8e08903a-58d6-f238-7a8c-386421c1f309.jpg&#8220; title_text=&#8220;8e08903a-58d6-f238-7a8c-386421c1f309&#8243; url=&#8220;\/&#8220; align=&#8220;center&#8220; _builder_version=&#8220;4.9.4&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; locked=&#8220;off&#8220;][\/et_pb_image][\/et_pb_column][et_pb_column type=&#8220;1_3&#8243; _builder_version=&#8220;3.25&#8243; custom_padding=&#8220;|||&#8220; custom_padding__hover=&#8220;|||&#8220;][dsm_icon_list icon_color=&#8220;#FFFFFF&#8220; icon_font_size=&#8220;18px&#8220; list_padding=&#8220;|||15px|false|false&#8220; disabled_on=&#8220;off|off|off&#8220; admin_label=&#8220;Supreme Icon List&#8220; _builder_version=&#8220;4.9.4&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; text_text_color=&#8220;#FFFFFF&#8220; text_line_height=&#8220;2.2em&#8220; background_color=&#8220;#969696&#8243; global_module=&#8220;4664&#8243; saved_tabs=&#8220;all&#8220; locked=&#8220;off&#8220;][dsm_icon_list_child text=&#8220; 3. \u00d6GPB Newsletter 2022&#8243; font_icon=&#8220;%%24%%&#8220; url=&#8220;https:\/\/oegpb.at\/3-oegpb-newsletter-2022&#8243; _builder_version=&#8220;4.9.4&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; background_color=&#8220;#0b4159&#8243; background_enable_color=&#8220;on&#8220;][\/dsm_icon_list_child][dsm_icon_list_child text=&#8220;2. \u00d6GPB Newsletter 2022&#8243; font_icon=&#8220;%%24%%&#8220; url=&#8220;https:\/\/oegpb.at\/newsletter-2022-subklinische-und-subsyndromale-psychiatrische-manifestationen\/&#8220; _builder_version=&#8220;4.9.4&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220;][\/dsm_icon_list_child][dsm_icon_list_child text=&#8220;1. \u00d6GPB Newsletter 2022&#8243; font_icon=&#8220;%%24%%&#8220; url=&#8220;https:\/\/oegpb.at\/newsletter-sars-cov-2-infektion-und-psychiatrie\/&#8220; _builder_version=&#8220;4.9.4&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; background_color=&#8220;#0b4159&#8243; background_enable_color=&#8220;on&#8220;][\/dsm_icon_list_child][dsm_icon_list_child text=&#8220;3. \u00d6GPB Newsletter 2021&#8243; font_icon=&#8220;%%24%%&#8220; url=&#8220;https:\/\/oegpb.at\/newsletter-23-tagung-ogpb-sachs\/&#8220; _builder_version=&#8220;4.9.4&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220;][\/dsm_icon_list_child][dsm_icon_list_child text=&#8220;2. \u00d6GPB Newsletter 2021&#8243; font_icon=&#8220;%%24%%&#8220; url=&#8220;\/2-ogpb-newsletter-2021\/&#8220; _builder_version=&#8220;4.9.4&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; background_color=&#8220;#0b4159&#8243; background_enable_color=&#8220;on&#8220;][\/dsm_icon_list_child][dsm_icon_list_child text=&#8220;1. \u00d6GPB Newsletter 2021&#8243; font_icon=&#8220;%%24%%&#8220; url=&#8220;\/1-oegpb-newsletter-2021\/&#8220; _builder_version=&#8220;4.9.3&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220;][\/dsm_icon_list_child][dsm_icon_list_child text=&#8220;4. \u00d6GPB Newsletter 2020&#8243; font_icon=&#8220;%%24%%&#8220; url=&#8220;\/4-oegpb-newsletter-2020\/&#8220; _builder_version=&#8220;4.9.4&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; background_color=&#8220;#0b4159&#8243; background_enable_color=&#8220;on&#8220;][\/dsm_icon_list_child][dsm_icon_list_child text=&#8220;3. \u00d6GPB Newsletter 2020&#8243; font_icon=&#8220;%%24%%&#8220; url=&#8220;\/3-oegpb-newsletter-2020\/&#8220; _builder_version=&#8220;4.9.4&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220;][\/dsm_icon_list_child][dsm_icon_list_child text=&#8220;2. \u00d6GPB Newsletter 2020&#8243; font_icon=&#8220;%%24%%&#8220; url=&#8220;\/2-oegpb-newsletter-2020\/&#8220; _builder_version=&#8220;4.9.4&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; background_color=&#8220;#0b4159&#8243; background_enable_color=&#8220;on&#8220;][\/dsm_icon_list_child][dsm_icon_list_child text=&#8220;1. \u00d6GPB Newsletter 2020&#8243; font_icon=&#8220;%%24%%&#8220; url=&#8220;\/1-oegpb-newsletter-2020\/&#8220; _builder_version=&#8220;4.9.3&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220;][\/dsm_icon_list_child][\/dsm_icon_list][\/et_pb_column][\/et_pb_row][\/et_pb_section]<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Universit\u00e4tsklinik f\u00fcr Psychiatrie und PsychotherapieMedizinische Universit\u00e4t Wien Psychische Folgen der SARS-CoV-2-Pandemie Der Ausbruch des Coronavirus stellt f\u00fcr viele Menschen eine gro\u00dfe Herausforderung dar, Stressreaktionen und Angstzust\u00e4nde k\u00f6nnendie Folge sein. Die umfangreichen Ma\u00dfnahmen und Beschr\u00e4nkungen im Alltag erh\u00f6hen die psychische Belastung zus\u00e4tzlich. Laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) beschleunigt sich die Coronavirus-Pandemie weiter und hat bereits mehr als 400.000 [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"_et_pb_use_builder":"on","_et_pb_old_content":"","_et_gb_content_width":"","footnotes":""},"class_list":["post-4682","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/oegpb.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/4682","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/oegpb.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/oegpb.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/oegpb.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/oegpb.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=4682"}],"version-history":[{"count":7,"href":"https:\/\/oegpb.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/4682\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":7844,"href":"https:\/\/oegpb.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/4682\/revisions\/7844"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/oegpb.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=4682"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}