{"id":8740,"date":"2024-07-26T10:27:41","date_gmt":"2024-07-26T08:27:41","guid":{"rendered":"https:\/\/oegpb.at\/?page_id=8740"},"modified":"2025-03-27T10:32:47","modified_gmt":"2025-03-27T09:32:47","slug":"2-oegpb-newsletter-2024","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/oegpb.at\/?page_id=8740","title":{"rendered":"2. \u00d6GPB Newsletter 2024"},"content":{"rendered":"<p>[et_pb_section fb_built=&#8220;1&#8243; _builder_version=&#8220;4.16&#8243; _module_preset=&#8220;a101c382-f6f4-4378-9eee-5c6c65b689e1&#8243; locked=&#8220;off&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220; collapsed=&#8220;on&#8220;][et_pb_row _builder_version=&#8220;4.16&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; custom_padding=&#8220;||10px||false|false&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][et_pb_column type=&#8220;4_4&#8243; _builder_version=&#8220;4.16&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][et_pb_post_title admin_label=&#8220;Posttitel&#8220; _builder_version=&#8220;4.16&#8243; _module_preset=&#8220;7fd05a31-4b65-4680-8d87-3be606eca9dc&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][\/et_pb_post_title][\/et_pb_column][\/et_pb_row][\/et_pb_section][et_pb_section fb_built=&#8220;1&#8243; admin_label=&#8220;section&#8220; _builder_version=&#8220;4.16&#8243; locked=&#8220;off&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220; collapsed=&#8220;on&#8220;][et_pb_row column_structure=&#8220;2_3,1_3&#8243; use_custom_gutter=&#8220;on&#8220; gutter_width=&#8220;2&#8243; admin_label=&#8220;row&#8220; _builder_version=&#8220;4.16&#8243; background_size=&#8220;initial&#8220; background_position=&#8220;top_left&#8220; background_repeat=&#8220;repeat&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][et_pb_column type=&#8220;2_3&#8243; _builder_version=&#8220;4.16&#8243; custom_padding=&#8220;30px|30px|30px|30px|true|true&#8220; box_shadow_style=&#8220;preset1&#8243; global_colors_info=&#8220;{}&#8220; custom_padding__hover=&#8220;|||&#8220;][et_pb_team_member name=&#8220;Ao. Univ.-Prof. DDr. Gabriele Sachs&#8220; position=&#8220;Past-Pr\u00e4sidentin der \u00d6GPB&#8220; image_url=&#8220;https:\/\/oegpb.at\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/Sachs_Kopie.jpg&#8220; _builder_version=&#8220;4.23&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; position_font=&#8220;|600|||||||&#8220; position_text_color=&#8220;#000000&#8243; custom_css_member_image=&#8220;padding-bottom:10px;&#8220; custom_css_member_position=&#8220;padding-bottom:10px !important;&#8220; locked=&#8220;off&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;]<\/p>\n<p><strong>\u200bUniversit\u00e4tsklinik f\u00fcr Psychiatrie und Psychotherapie<\/strong><br \/><strong>Medizinische Universit\u00e4t Wien<\/strong><\/p>\n<p>[\/et_pb_team_member][et_pb_text _builder_version=&#8220;4.23&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; locked=&#8220;off&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;]<\/p>\n<p><strong>Kongressbericht 35<sup>th<\/sup> CINP World Congress of Neuropsychopharmacology 2024<\/strong><\/p>\n<p>Es ist mir eine gro\u00dfe Freude, Ihnen vom 35<sup>th<\/sup> CINP World Congress zu berichten, der dieses Jahr vom 23. bis 26. Mai in Tokio, Japan, stattgefunden hat (<a href=\"https:\/\/cinp2024.org\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/cinp2024.org<\/a>).<\/p>\n<p>Der CINP-Weltkongress f\u00fcr Neuropsychopharmakologie gilt weltweit als einer der wichtigsten und bedeutendsten j\u00e4hrlichen Kongresse f\u00fcr Neuropharmakologie, Psychiatrie und Neurowissenschaften. Diese internationale Plattform bietet die M\u00f6glichkeit, mit einem breiten internationalen Publikum zu kommunizieren, zu kooperieren und sich zu vernetzen.<br \/>Seit der Gr\u00fcndung des CINP in den 1950er-Jahren hat die Behandlung psychischer St\u00f6rungen gro\u00dfe Fortschritte gemacht. Die Fortschritte in den Neurowissenschaften, den molekularen Neurowissenschaften, der k\u00fcnstlichen Intelligenz und der modernen Arzneimittelforschung sollten klinisch genutzt werden. Durch eine starke translationale Ausrichtung unserer Tagungen und Netzwerkgruppen und durch die F\u00f6rderung der Zusammenarbeit zwischen Grundlagenforschern und Klinikern k\u00f6nnten diese st\u00e4rker in die klinische Anwendung integriert werden.<\/p>\n<p>Im Rahmen des 35<sup>th<\/sup> CINP World Congress of Neuropsychopharmacology wurden die neuesten Forschungsfortschritte und neue Behandlungsmethoden vorgestellt.<br \/>Mehr als 2.600 Experten aus \u00fcber 50 L\u00e4ndern nahmen an der diesj\u00e4hrigen Veranstaltung teil. Der Kongress umfasste Plenarvortr\u00e4ge, ausgew\u00e4hlte Symposien und Spotlight-Sitzungen, in denen f\u00fchrende Experten \u00fcber die Gegenwart und Zukunft der Neuropsychopharmakologie diskutierten. Es war eine lebhafte und dynamische Veranstaltung mit \u00fcber 700 Vortr\u00e4gen und Postern von Forschern aus der ganzen Welt.<br \/>In der Folge werde ich Ihnen eine Auswahl von interessanten und innovativen Pr\u00e4sentationen vorstellen.<\/p>\n<p><strong>Aktuelle Herausforderungen und M\u00f6glichkeiten in der Forschung zur psychischen Gesundheit<\/strong><\/p>\n<p>Joshua A. Gordon, Direktor des National Institute of Mental Health<br \/>(NIMH), gab einen \u00dcberblick \u00fcber die aktuellen Herausforderungen und M\u00f6glichkeiten in der Forschung zur psychischen Gesundheit. Das National Institute of Mental Health (NIMH) ist die f\u00fchrende US-Bundesbeh\u00f6rde f\u00fcr die Erforschung psychischer St\u00f6rungen und hat den Auftrag, das Verst\u00e4ndnis und die Behandlung psychischer Erkrankungen durch Grundlagen- und klinische Forschung zu verbessern und den Weg f\u00fcr Pr\u00e4vention, Genesung und Heilung zu ebnen.<br \/>Zuk\u00fcnftige Forschungsarbeiten werden sich laut Gordon auf die Bedeutung der Erstellung von Genprofilen mit hohem Risiko f\u00fcr psychische Erkrankungen, auf ein besseres Verst\u00e4ndnis der Gehirnmechanismen, die psychischen Erkrankungen zugrunde liegen, und auf die Forschung im Bereich der Pr\u00e4zisionspsychiatrie konzentrieren.<\/p>\n<p><strong>Neue innovative Behandlungsm\u00f6glichkeiten f\u00fcr Schizophrenie<\/strong><\/p>\n<p>Die derzeit zugelassenen Medikamente zur Behandlung der Schizophrenie haben sich als wirksam erwiesen, dennoch besteht weiterhin ein medizinischer Bedarf f\u00fcr diese Patientengruppe. M\u00f6gliche neue Wirkmechanismen, die sich als innovativ und vielversprechend erweisen, wurden vorgestellt.<\/p>\n<p><strong>Gezielte Beeinflussung von Muskarinrezeptoren bei Schizophrenie<\/strong><\/p>\n<p>Dieser Ansatz konzentriert sich auf muskarinische Acetylcholin-Rezeptoren im Gehirn. In einer Phase-III-Studie konnte der Muskarinrezeptor-Agonist Xanomelin-Trospium sowohl Positiv- als auch Negativsymptome deutlich lindern. Dieser Rezeptor beeinflusst nicht die Dopaminrezeptoren. Vielmehr wirkt er agonistisch an den muskarinergen Acetylcholinrezeptoren M1 und M4. Diese Rezeptoren werden in spezifischen Hirnregionen exprimiert und scheinen bei Psychosen und kognitiven St\u00f6rungen eine Rolle zu spielen. Daten zur langfristigen Sicherheit, Vertr\u00e4glichkeit und metabolischen Wirkung von Xanomelin-Trosium bei Schizophrenie \u00fcber 52 Wochen zeigten g\u00fcnstige Ergebnisse.<\/p>\n<p><strong>Kognitive St\u00f6rungen sind ein zentrales Merkmal der Schizophrenie<\/strong><\/p>\n<p>Ein weiteres Symposium befasste sich mit kognitiven St\u00f6rungen bei Schizophrenie.<br \/>Kognitive Beeintr\u00e4chtigungen sind ein zentrales Merkmal der Schizophrenie, das in der klinischen Praxis nicht ausreichend erkannt und mit den derzeit zugelassenen Medikamenten nicht ausreichend behandelt wird. Die Identifizierung und Messung kognitiver Beeintr\u00e4chtigungen sind entscheidend in Hinblick auf das funktionelle Ergebnis. Valide, in mehrere Sprachen \u00fcbersetzte und praxistaugliche Kurztestinstrumente, wie das Brief Assessment of Cognition in Schizophrenia (BACS), wurden vorgestellt. Neu ist die Anwendung digitaler Ans\u00e4tze zur Erfassung von Verhaltensdaten in Echtzeit. Zur Messung der psychosozialen Funktionsf\u00e4higkeit wurde das Virtual Reality Functional Capacity Assessment Tool (VRFCAT) als Ma\u00df der Funktionsf\u00e4higkeit in Therapiestudien vorgestellt.<br \/>Das Wissen \u00fcber die Pathophysiologie kognitiver Beeintr\u00e4chtigungen bei Schizophrenie erstreckt sich \u00fcber mehrere Erkl\u00e4rungsebenen, von Ver\u00e4nderungen in Neurotransmittersystemen bis hin zu Ver\u00e4nderungen der Netzwerkfunktionen des Gehirns und der synaptischen Plastizit\u00e4t.<br \/>Das Symposium gab einen \u00dcberblick \u00fcber die Rolle der dopaminergen und glutamatergen Signal\u00fcbertragung. Eine Hypofunktion von NMDA-Rezeptoren (NMDAR) ist an kognitiven Symptomen beteiligt und kann durch eine Erh\u00f6hung der synaptischen Glycinkonzentration verbessert werden.<br \/>Ein m\u00f6gliches therapeutisches Ziel ist die Glycin-vermittelte NMDAR-Hypofunktion.<br \/>Im Rahmen des Symposiums wurde auch die aktuelle klinische Situation in Japan diskutiert. Obwohl es bisher keine zugelassenen pharmakologischen Behandlungen f\u00fcr kognitive Beeintr\u00e4chtigungen im Zusammenhang mit Schizophrenie gibt, hat die kognitive Therapie in Kombination mit anderen Rehabilitationsprogrammen moderate Auswirkungen auf die kognitiven und auch sozialen Funktionen gezeigt. In Japan werden verschiedene Arten der kognitiven Rehabilitation nach einem forschungsbasierten Ansatz durchgef\u00fchrt, einschlie\u00dflich der computergest\u00fctzten Variante, die auf dem Modell \u201eThinking Skills for Work\u201c und dem \u201eNeuropsychological Educational Approach to Remediation\u201c (NEAR) basiert.<\/p>\n<p><strong>Zur Neurokognition bei \u201emajor depressive disorder\u201c (MDD)<\/strong><\/p>\n<p>Die Auswirkungen der kognitiven Leistungsf\u00e4higkeit auf die klinische Praxis wurden auch im Zusammenhang mit depressiven St\u00f6rungen diskutiert. Es wurde die Notwendigkeit eines pr\u00e4zisionsmedizinischen Ansatzes f\u00fcr MDD mit Fokus auf die kognitive Funktion postuliert. Die neurobiologischen Mechanismen und die Genetik der kognitiven Funktion bei Major Depression wurden beschrieben.<br \/>Kognitive Dysfunktion und Depression scheinen eine gemeinsame neurobiologische Grundlage zu haben. Monoamine, Glutamat und GABA sind sowohl an der Depression als auch an der kognitiven Dysfunktion beteiligt.<br \/>Neuroinflammatorische und metabolische Ver\u00e4nderungen beeinflussen sowohl die Stimmung als auch die Kognition. Die Auswirkungen pharmakologischer und nichtpharmakologischer Behandlungen auf die kognitive Funktion bei Depressionen wurden dargestellt. Bestimmte Antidepressiva sowie multidimensionale kognitive Trainingsprogramme k\u00f6nnen die kognitive Funktion, die Emotionsverarbeitung und das funktionelle Outcome verbessern.<\/p>\n<p><strong>Cannabis, das Endocannabinoidsystem und affektive St\u00f6rungen<\/strong><\/p>\n<p>Affektive St\u00f6rungen und Suizidalit\u00e4t im Zusammenhang mit dem Einfluss von Cannabis und dem Endocannabinoidsystem wurden bisher nur in begrenztem Umfang erforscht.<br \/>Elektrophysiologische Experimente haben gezeigt, dass Cannabis direkt mit dem Serotoninsystem interagiert, einem zentralen Neurotransmittersystem zur Regulierung von Stimmung und Emotionen. W\u00e4hrend Cannabiskonsum kurzzeitig die Serotoninaktivit\u00e4t steigert, was zu einer antidepressiv -\u00e4hnlichen Wirkung f\u00fchren kann, f\u00fchrt langfristiger Konsum, insbesondere im Jugendalter, zu einer Verringerung der serotoninergen Aktivit\u00e4t. Gro\u00df angelegte epidemiologische Studien und Metaanalysen haben gezeigt, dass Cannabiskonsum in der Jugend das Risiko f\u00fcr depressive St\u00f6rungen im jungen Erwachsenenalter erh\u00f6ht, auch wenn keine Vorerkrankungen vorliegen. Dar\u00fcber hinaus wurde ein erh\u00f6htes Risiko f\u00fcr Suizidgedanken und -versuche bei Jugendlichen mit Cannabiskonsum in Verbindung gebracht.<br \/>Andererseits ist das Endocannabinoidsystem ein vielversprechender Ansatzpunkt f\u00fcr neue Medikamente gegen depressive St\u00f6rungen. Es wurden Zusammenh\u00e4nge zwischen Endocannabinoiden, Tryptophan\/Kynurenin-Biomarkern und dem Schweregrad der Depression festgestellt, was auf eine Wechselwirkung zwischen Entz\u00fcndung, Stress und Depression hindeutet.<\/p>\n<p><strong>Alkoholkonsumst\u00f6rung: vom Konzept der Hyperkatepheia<\/strong><\/p>\n<p>Im Rahmen eines Plenarvortrages hat der Direktor des National Institute on Alcohol Abuse and Alcoholism (NIAAA), George F. Koob, die Alkoholmissbrauchsst\u00f6rung als eine chronisch rezidivierende St\u00f6rung beschrieben, die von einer motivationalen Dysregulation, einer negativen Verst\u00e4rkung, herr\u00fchrt. Das Konstrukt der negativen Verst\u00e4rkung ist definiert als Alkoholkonsum, der einen negativen emotionalen Zustand oder eine Hyperkatepheia (Schmerzen, Hypohedonie, Dysphorie, Angst, Hyperalgesie, Reizbarkeit und Schlafst\u00f6rungen) lindert, die durch Alkoholabstinenz nach \u00fcberm\u00e4\u00dfigem Alkoholkonsum entsteht. (Der Begriff \u201eHyperkatepheia\u201c \u2013 auf Englisch: \u201ehyperkatifeia\u201c \u2013 wurde urspr\u00fcnglich benutzt, um die \u00dcberempfindlichkeit gegen\u00fcber emotionalen Belastungen im Zusammenhang mit dem Entzug von Opiaten zu beschreiben. Oft umfasst der Begriff auch die Hyperalgesie im gleichen Kontext. Analog wird der Begriff auch im Zusammenhang mit Alkohol verwendet.)<br \/>Beim Menschen und in Tiermodellen f\u00fchrt wiederholter Alkoholkonsum zu einer Hyperkatepheia, die sich in einer erh\u00f6hten Belohnungsschwelle, einer verringerten Schmerzschwelle sowie angst- und dysphorie\u00e4hnlichen Reaktionen zeigt. Es wird angenommen, dass eine solche Hyperkatepheia, die zu negativer Verst\u00e4rkung f\u00fchrt, auf eine Dysregulation wichtiger neurochemischer Schaltkreise innerhalb der Stresssysteme des Gehirns (Corticotropin-Releasing-Faktor, Dynorphin, Noradrenalin, Hypocretin, Vasopressin, Glukokortikoide und Neuroimmunfaktoren) und der Anti-Stress-Systeme des Gehirns (Neuropeptid Y, Endocannabinoide, Oxytocin) in der Amygdala zur\u00fcckzuf\u00fchren ist. Die Konzentration auf die Behandlung der Hyperkatepheia in Verbindung mit akutem Entzug und nachhaltiger Abstinenz er\u00f6ffnet neue und interessante Ziele f\u00fcr die Behandlung von Alkoholkonsumst\u00f6rungen.<\/p>\n<p><strong>Pharmakologie von Psychedelika<\/strong><\/p>\n<p>In einem Symposium gab das CINP Psychedelic Pharmacology Global Network (GNC) einen \u00dcberblick \u00fcber den aktuellen Stand der pr\u00e4klinischen und klinischen Forschung zu den therapeutischen Wirkungen von Psychedelika.<br \/>Es wurde ein \u00dcberblick \u00fcber die historische Klassifizierung von Psychedelika und halluzinogenen Substanzen und die Notwendigkeit einer umfassenderen modernen Klassifizierung gegeben. Anschlie\u00dfend wurde die klinische Evidenz f\u00fcr den therapeutischen Nutzen und die unerw\u00fcnschten Wirkungen von Psychedelika diskutiert, insbesondere die Verwendung von Psilocybin bei depressiven St\u00f6rungen.<br \/>Ziel war es, den translationalen Ansatz zu f\u00f6rdern, der notwendig ist, um weitere Erkenntnisse \u00fcber die Mechanismen psychotroper Wirkungen zu gewinnen und Psychedelika m\u00f6glicherweise in die klinische Praxis einzuf\u00fchren.<\/p>\n<p><strong>Krankheitsmodifizierende Therapien f\u00fcr die Alzheimer-Demenz<\/strong><\/p>\n<p>Als sehr interessant und vielversprechend erweisen sich die j\u00fcngsten klinischen Studien zu krankheitsmodifizierenden Therapien (DMT) f\u00fcr die fr\u00fche Alzheimer-Krankheit (AD). Insbesondere diejenigen zu den Anti-Amyloid-\u03b2(A\u03b2)-Antik\u00f6rpern haben positive Ergebnisse gezeigt und m\u00f6glicherweise eine neue \u00c4ra der AD-Therapien eingeleitet. Longitudinale Beobachtungsstudien, wie sie von der AD Neuroimaging Initiative (ADNI) in Nordamerika und der ADNI in Japan durchgef\u00fchrt worden sind, haben dazu beigetragen, DMT f\u00fcr eine sehr fr\u00fche Behandlung im prodromalen und pr\u00e4klinischen Stadium der Alzheimer-Krankheit zu beschreiben, indem sie den fr\u00fchen nat\u00fcrlichen Verlauf der Alzheimer-Krankheit erfasst und die Entwicklung von Biomarkern erleichtert haben.<\/p>\n<p>Der 36<sup>th<\/sup>CINP World Congress findet vom 15. bis 18. Juni 2025 in Melbourne, Australien, statt (<a href=\"https:\/\/cinp2025.org\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/cinp2025.org<\/a>).<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-8282 alignnone \" src=\"https:\/\/oegpb.at\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/Boehringer_Ingelheim_Logo_CMYK_Uncoated_Dark_Green-002-300x91.jpg\" alt=\"\" width=\"305\" height=\"92\" \/>\u00a0 \u00a0 \u00a0\u00a0<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-8104 alignnone \" src=\"https:\/\/oegpb.at\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/1200px-Lundbeck-Logo.svg_-300x124.png\" alt=\"\" width=\"273\" height=\"113\" \/><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-8010 alignnone\" src=\"https:\/\/oegpb.at\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/mitgliederlogos_0002_Janssen.png\" alt=\"\" width=\"264\" height=\"160\" \/>\u00a0 \u00a0 \u00a0<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-8105 alignnone\" src=\"https:\/\/oegpb.at\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/505_main-300x125.jpg\" alt=\"\" width=\"284\" height=\"118\" \/><\/p>\n<p>[\/et_pb_text][\/et_pb_column][et_pb_column type=&#8220;1_3&#8243; 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