{"id":1358,"date":"2015-11-17T02:47:18","date_gmt":"2015-11-17T00:47:18","guid":{"rendered":"http:\/\/dizign-projekte.at\/?p=1358"},"modified":"2015-11-17T02:47:18","modified_gmt":"2015-11-17T00:47:18","slug":"thrombektomie-bringt-einen-benefit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/oegpb.at\/?p=1358","title":{"rendered":"Thrombektomie bringt einen Benefit"},"content":{"rendered":"<p><strong>Alle  im folgenden Artikel diskutierten Studien zeigten bei Nachweis eines  Gro\u00dfgef\u00e4\u00dfverschlusses in der vorderen Zirkulation bei entsprechender  Patientenselektion einen deutlichen Nutzen der intrakraniellen Thrombektomie.  <\/strong><\/p>\n<p>  Der  isch\u00e4mische Schlaganfall (Hirninfarkt) umfasst 85 Prozent aller Schlaganf\u00e4lle.  Epidemiologisch geht man in \u00d6sterreich von rund 25.000 Schlaganf\u00e4llen pro Jahr  aus. In Abh\u00e4ngigkeit von der klinischen Pr\u00e4sentation wird zwischen TIA  (transitorische isch\u00e4mische Attacke), bei der es zu einer R\u00fcckbildung der  Symptomatik innerhalb von 24 Stunden kommt, und Hirninfarkt unterschieden; die  genauere Differenzierung erfolgt auf Basis der Bildgebung. <\/p>\n<p>Der Schweregrad des  Schlaganfalls wird mittels der NIHSS bewertet (National Institutes of Health  Stroke Scale; range 1\u201342 Punkte, Tab. 1). Das klinische Outcome des  Schlaganfalls wird anhand der MRS (Modified Rankin Scale) gemessen (Tab. 2),  wobei hier in einer Ordinalskala ein simpler Summenscore f\u00fcr die  Selbstst\u00e4ndigkeit im Alltag vergeben wird. Neben der klinischen Beurteilung des  Schlaganfallsyndroms ist eine akute Bildgebung unumg\u00e4nglich, um eine Hirnblutung  auszuschlie\u00dfen. <\/p>\n<p>Bei schweren klinischen Schlaganfallsyndromen ist ein  (proximaler) Gro\u00dfgef\u00e4\u00dfverschluss anzunehmen, dies betrifft ca. 10\u201315 Prozent aller  Patienten mit isch\u00e4mischen Schlaganf\u00e4llen. Die derzeit einzige zugelassene und  etablierte Akuttherapie des isch\u00e4mischen Schlaganfalls, die intraven\u00f6se  systemische Thrombolyse mit r-TPA, bewirkt bei Verschl\u00fcssen der proximalen hirnversorgenden  Arterien (Verschluss der A. carotis interna \u2013 ACI, A. cerebri media \u2013 ACM \u2013  Segment M1 sowie Verschluss der A. basilaris) nur in rund einem Drittel der  F\u00e4lle eine erfolgreiche Rekanalisation. Somit wurde in den letzten Jahren  vermehrt an endovaskul\u00e4ren Techniken geforscht, um in der  Schlaganfallakuttherapie h\u00f6here Rekanalisationsraten und damit bessere  klinische Ergebnisse zu erreichen.<\/p>\n<h2> Zahlen und Fakten <\/h2>\n<p>  Weltweit  gilt der Schlaganfall als zweith\u00e4ufigste Todesursache. In \u00d6sterreich selbst steht  der Schlaganfall an dritter Stelle nach Krebs und Herzinfarkt, 15 Prozent der  Todesf\u00e4lle bei Frauen und zehn Prozent bei M\u00e4nnern sind auf einen Schlaganfall  zur\u00fcckzuf\u00fchren. Durch moderne Therapiekonzepte (Stroke Unit,  Fr\u00fchrehabilitation, systemische Thrombolyse) konnte die Mortalit\u00e4t in den  letzten 30 Jahren drastisch reduziert werden. Allerdings ist aufgrund der  epidemiologischen Entwicklung von einer Zunahme der Schlaganfallinzidenz  auszugehen. <\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/dizign-projekte.at\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/t1.jpg\" alt=\"t1\" width=\"450\" height=\"344\" class=\"alignleft size-full wp-image-1360\" \/><\/p>\n<p>Aktuell sind in \u00d6sterreich 36 Stroke Units aktiv, darunter sind elf  Zentren, die auch endovasku\u00e4re Behandlung anbieten k\u00f6nnen. In den  Industriel\u00e4ndern betragen die Kosten f\u00fcr die Behandlung und Betreuung von  Schlaganfallpatienten vier Prozent der Gesamtgesundheitsausgaben, insgesamt wird  gesch\u00e4tzt, dass die Kosten aufgrund von Schlaganf\u00e4llen innerhalb der  europ\u00e4ischen Union ca. 38 Milliarden Euro j\u00e4hrlich betragen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2> Die endovaskul\u00e4re Technik und  Devices <\/h2>\n<p>  F\u00fcr  die intrakranielle Thrombektomie (TE) erfolgt zu Beginn eine Angiographie \u00fcber  einen transfemoralen Katheterzugang nach Seldinger-Technik. Transbrachiale  Zug\u00e4nge kommen hier allerdings nur selten zur Anwendung. \u00dcber einen  Makrokatheter, der zur Navigation zu den supraaortalen hirnversorgenden  Arterien gef\u00fchrt wird, erfolgt dann die TE \u00fcber supraselektive Darstellung  f\u00fchrungsdrahtgesteuerter Mikrokatheter und Stent-Retriever. Dabei werden  selbstexpandierende Stents \u00fcber den Mikrokatheter bis distal des Thrombus  hochgef\u00fchrt, um nach dem Eindringen der Stent-Maschen in den Thrombus (Dauer  ca. f\u00fcnf Minuten) den Stent samt Thrombus zu extrahieren.<\/p>\n<h2> Aktuelle Studien <\/h2>\n<p>  Nachdem  im Mai 2013 drei gro\u00dfe multizentrische internationale Studien publiziert  wurden, die keine \u00dcberlegenheit der TE gegen\u00fcber der systemischen Thrombolyse zeigen  konnten, bestand gro\u00dfe Skepsis hinsichtlich der TE. Allerdings wurden diese  drei Studien (IMS 3, Synthesis und MR Rescue) wegen zu langer Zeitintervalle  bis zur Rekanalisation kritisiert, dar\u00fcber hinaus waren die radiologischen Einschlusskriterien  nicht ausreichend definiert und die Interventionen nur zu einem geringen Anteil  mit modernen Stent-Retrievern durchgef\u00fchrt worden.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/dizign-projekte.at\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/t2.jpg\" alt=\"t2\" width=\"450\" height=\"476\" class=\"alignleft size-full wp-image-1361\" \/><\/p>\n<p> <strong>MR CLEAN (NEJM 2014):<\/strong> In den Niederlanden wurde  durch obligate Junktimierung der Dokumentation einer TE mit der Refundierung der  Kosten rasch eine multizentrische nationale randomisierte Studie zum Nachweis der  \u00dcberlegenheit der TE bei zerebralen Gro\u00dfgef\u00e4\u00dfverschl\u00fcssen durchgef\u00fchrt \u2013 MR  CLEAN (Multicenter Randomized Clinical Trial of Endovascular Treatment for  Acute Ischemic Stroke in the Netherlands). Die zweiarmige Studie verglich die  etablierte Schlaganfallakuttherapie (Stroke Unit plus fakultativ systemische  Thrombolyse) mit der Kombination etablierte Therapie plus TE. <\/p>\n<p>Eingeschlossen  wurden 500 Patienten mit Nachweis des proximalen Gef\u00e4\u00dfverschlusses in der  vorderen Zirkulation (distale ACI oder M1-Segment der ACM) in einem Zeitfenster  bis sechs Stunden zur Rekanalisation. Die bildgebenden Einschlusskriterien wurden  \u00fcberwiegend mittels CT\/CTA gepr\u00fcft, der Nachweis einer Perfusionsminderung war  nicht erforderlich. Prim\u00e4res Outcome war das klinische Ergebnis nach 90 Tagen (mRS-Skala).  Der mediane NIHSS lag bei 17 Punkten. Im TE-Arm wurden 81,5 Prozent  Stent-Retriever eingesetzt, die Rekanalisations-Rate betrug 90 Prozent. Sowohl  der prim\u00e4re als auch sekund\u00e4re Endpunkt zeigten einen klaren signifikanten  Nutzen der TE mit einer errechneten &bdquo;number needed to treat&ldquo; (NNT) von sieben (Abbildung  1). <\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"Quelle: Berkhemer OA, Fransen PSS, Beumer D et al., NEJM 2015\" src=\"http:\/\/dizign-projekte.at\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/A1.jpg\" alt=\"Quelle: Berkhemer OA, Fransen PSS, Beumer D et al., NEJM 2015\" width=\"620\" height=\"397\" class=\"alignnone size-full wp-image-1362\" \/><\/p>\n<p>Damit erreichten  32,6 Prozent aller Patienten einen mRS  von 0\u20132 gegen\u00fcber der bisher etablierten Therapie mit nur 19,1 Prozent. Die  Mortalit\u00e4tsraten zeigten keinen Unterschied zwischen den beiden  Behandlungsarmen; die Subgruppenanalyse belegte die Altersunabh\u00e4ngigkeit des  vorteilhaften TE-Effektes. Dies war der erste valide Beweis, dass die TE mit  den neuen Devices sicher und wirksam ist.<\/p>\n<p> <strong>ESCAPE (NEJM  2015):<\/strong> Escape (Endovascular Treatment For  Small Core And Anterior Circulation Proximal Occlusion With Emphasis On  Minimizing CT To Randomization Times) war eine prospektive multizentrische  Studie, investigator- driven (von Forschern initiiert) und wurde multizentrisch  international an 22 Zentren durchgef\u00fchrt. Sie wurde nach Publikation der MR-CLEAN-Daten fr\u00fchzeitig wegen  Erfolg abgebrochen, da bereits in der Interimsanalyse die prim\u00e4ren Endpunkte  erreicht wurden. <\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/dizign-projekte.at\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/t3.jpg\" alt=\"t3\" width=\"450\" height=\"422\" class=\"alignnone size-full wp-image-1363\" \/><\/p>\n<p>\u00c4hnlich wie zuvor war der Nachweis eines proximalen  intrakraniellen Verschlusses in der CTA Voraussetzung, zus\u00e4tzlich aber auch der  Nachweis einer nur geringen Infarktgr\u00f6\u00dfe bei moderatem bis gutem Zustand der  Kollateralzirkulation. Insgesamt wurden 311 Patienten in einem Zeitfenster bis zw\u00f6lf  Stunden eingeschlossen und zwischen systemischer Thrombolyse alleine versus  Thrombolyse plus TE randomisiert. Die prim\u00e4ren und sekund\u00e4ren Outcomeparameter wurden  analog zur MR-CLEAN-Studie gew\u00e4hlt. <\/p>\n<p>In der Interimsanalyse war der prim\u00e4re  Endpunkt (mRS Tag 90: 0\u20132) positiv, es zeigte sich eine NNT von vier zur  Erhaltung der Selbstst\u00e4ndigkeit der Schlaganfallpatienten. Die Mortalit\u00e4t war  in der TE-Gruppe signifikant geringer (10,4 vs. 19,0 Prozent). Auff\u00e4llig waren  deutlich schnellere Perfusionszeiten und eine h\u00f6here Rekanalisationsrate  gegen\u00fcber der vorher genannten Studie.<\/p>\n<p> <strong>SWIFT PRIME (NEJM 2015):<\/strong> Swift Prime (Solitaire with the Intention for Thrombectomy as  primary endovascular treatment) war eine Industrie-gesponserte weltweite  multizentrisch prospektive Studie, die ebenso nach der Interimsanalyse wegen  Erfolg abgebrochen wurde. Es wurden 196 Patienten mit Nachweis eines proximalen  Gef\u00e4\u00dfverschlusses der distalen ACI oder der ACM in einem Zeitfenster von sechs  Stunden nach onset Eingeschlossen. Insgesamt nahmen 90 Zentren (50 USA, 40  au\u00dferhalb der USA) teil. <\/p>\n<p>Bez\u00fcglich der Sicherheitsdaten bestanden keine Unterschiede  zwischen den beiden Therapiearmen (Mortalit\u00e4t 9 vs. 12 Prozent, symptomatische  intrakranielle Blutungen 0 vs. 3 Prozent). Auch diese Studie konnte einen eindeutigen  Benefit der kombinierten Therapie (TE durch Solitaire-Device plus systemische  Thrombolyse) gegen\u00fcber der alleinigen intraven\u00f6sen Thrombolyse zeigen. Dies  resultierte in einer NNT von vier.<\/p>\n<p> <strong>EXTEND-IA (NEJM 2015):<\/strong> EXTEND-IA (Extending the Time for Thrombolysis in Emergency  neurological Deficits intra-arterial) war eine australische  investigator-driven, multizentrische, randomisierte Studie mit zwei  Therapiearmen und wurde ebenso nach der Interimsanalyse wegen Erfolg nach  Einschluss von 70 Patienten abgebrochen. Neben dem Nachweis des proximalen  Gef\u00e4\u00dfverschlusses (ACI oder ACM) war zur Teilnahme ein Diffusions-Perfusions-Mismatch  in der CT-Perfusion mit weniger als 70ml infarziertem Hirngewebe nachzuweisen.  <\/p>\n<p>Bemerkenswert ist, dass neben dem klinischen Outcome hier auch der fr\u00fche  MR-Reperfusionsnachweis nach 24 Stunden als ein prim\u00e4rer Studienendpunkt  dokumentiert wurde. Dar\u00fcber hinaus bestanden im Design keine wesentlichen Unterschiede  zu den vorher genannten Studien, als TE-Device wurde der  Solitaire-Stent-Retriever eingesetzt. Auch diese Studie belegte die  \u00dcberlegenheit der TE (mRS 0 \u2013 2 am Tag 90: 71 vs. 40 Prozent) mit einer NNT von  3,2 f\u00fcr den TE-Arm. Bei Mortalit\u00e4t oder symptomatischer intrakranieller Blutung  fanden sich keine Unterschiede zwischen den Behandlungsgruppen.<\/p>\n<p> <strong>REVASCAT (NEJM 2015):<\/strong> In der nationalen multizentrischen Studie REVASCAT (a  randomized trial of revascularization with SOLITAIRE FR device vs. best medical  therapy in the treatment of acute stroke due to anterior circulation large  vessel occlusion presenting within eight-hours of symptom onset) wurden in vier  Zentren in Katalonien innerhalb von zwei Jahren 206 Patienten in einem  Zeitfenster von acht Stunden eingeschlossen. <\/p>\n<p>Bildgebend musste ein  Gef\u00e4\u00dfverschluss in der vorderen Zirkulation nachgewiesen und ein Infarkt  ausgeschlossen sein. Die beiden Behandlungsarme  bestanden in Standardtherapie alleine (fakultativ mit systemischer Thrombolyse) bzw. Standardtherapie plus  TE. Als prim\u00e4res Outcome war wieder der funktionelle Zustand 90 Tage nach  Ereignis (gutes Outcome = mRS 0\u20132) definiert. Die mediane Zeit von  Symptombeginn bis zur Leistenpunktion (onset-to-groin time) betrug 269 Minuten,  bei 87,4 Prozent der Patienten wurde die Intervention innerhalb von sechs  Stunden begonnen. <\/p>\n<p>Auch hier konnte der Vorteil der TE im Hinblick auf die  Selbstst\u00e4ndigkeit der Patienten 90 Tage nach dem Ereignis belegt werden (gutes Outcome:  43,7 vs. 28,2 Prozent, NNT=6,5). In dieser Studie wurden durchgehend  Stentretriever eingesetzt, das mediane Zeitintervall von Symptombeginn bis zur  Rekanalisation des Gehirngef\u00e4\u00dfes betrug knapp sechs Stunden. Eine praktisch  vollst\u00e4ndige Rekanalisation gelang in 66 Prozent der F\u00e4lle. Hinsichtlich der  Sicherheitsdaten bestand kein relevanter Unterschied zwischen den  Therapiearmen.<\/p>\n<p> <strong>THRACE:<\/strong> Die Daten der THRACE (Trial  and Cost Effectiveness Evaluation of Intra-arterial Thrombectomy in Acute  Ischemic Stroke) waren zum Zeitpunkt des Erstellens des Artikels noch nicht  publiziert. Vorl\u00e4ufige Ergebnisse wurden bei der Europ\u00e4ischen  Schlaganfalltagung 2015 pr\u00e4sentiert und zeigten auch einen klaren Nutzen der kombinierten  Therapie (systemische Thrombolyse plus TE) gegen\u00fcber der Standardbehandlung.<\/p>\n<h2> \u00d6sterreich <\/h2>\n<p>  In  \u00d6sterreich gibt es derzeit elf aktive endovaskul\u00e4re Zentren (\u00fcberregionale  Stroke Units), die \u00e4hnlich zu den zuvor beschriebenen Studien interdisziplin\u00e4re  Protokolle zur Therapie von Hirninfarkten mit proximalen Gef\u00e4\u00dfverschl\u00fcssen entwickelt  haben. Die Krankenanstalt Rudolfstiftung ist seit Jahren eines dieser Zentren.  Dabei wird vor allem auch auf die Kooperation des \u00f6sterreichweit etablierten Stroke-Unit-Netzwerks  aufgebaut. Die Daten werden additiv im nationalen Stroke-Unit-Register  dokumentiert, eine Auswertung und Publikation durch Fachgesellschaft und Bundesministerium  f\u00fcr Gesundheit ist im Laufen.<\/p>\n<h2> Ausblick <\/h2>\n<p>  Rezent  wurden in den USA eine Grad I, Level-1a-Empfehlung f\u00fcr die TE bei Patienten mit  Gro\u00dfgef\u00e4\u00dfverschl\u00fcssen, die zuvor selbstst\u00e4ndig waren und im Zeitfenster kommen,  ausgesprochen. In Europa gibt es bereits analog dazu eine Erkl\u00e4rung des  Karolinska-Consensus-Statement. Auch die nationalen Fachgesellschaften (\u00d6GSF,  \u00d6GN) haben eine derartige Empfehlung ausgesprochen. Es ist zu erwarten, dass  die Europ\u00e4ische Schlaganfallgesellschaft (ESO) sich zeitnah anschlie\u00dft. F\u00fcr die  klinische Praxis m\u00fcssen dann rasche Strukturma\u00dfnahmen getroffen werden, sodass auch  in \u00d6sterreich fl\u00e4chendeckend eine 24\/7-Versorgung f\u00fcr die endovaskul\u00e4re  Therapie des isch\u00e4mischen Schlaganfalls verf\u00fcgbar ist. Spannend bleibt auch die  weitere Entwicklung der zerebrovaskul\u00e4ren Devices.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"Fotos: Privat\" src=\"http:\/\/dizign-projekte.at\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/sommer_fertl.jpg\" alt=\"Fotos: Privat\" width=\"290\" height=\"150\" class=\"alignleft size-full wp-image-1364\" \/><\/p>\n<p> <strong><em>Dr. Peter Sommer, Prim. Univ.-Doz. Dr.  Elisabeth Fertl<\/em><\/strong><em>, <br \/>\n  <\/em><em>Neurologische Abteilung der KA  Rudolfstiftung, Wien  <\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>Literatur  bei den Verfassern<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eine Reihe von Studien zeigten bei Nachweis eines Gro\u00dfgef\u00e4\u00dfverschlusses in der vorderen Zirkulation bei entsprechender Patientenselektion einen deutlichen Nutzen der intrakraniellen Thrombektomie. (CC neuropsy 4\/15)<\/p>\n","protected":false},"author":7,"featured_media":1359,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_et_pb_use_builder":"","_et_pb_old_content":"","_et_gb_content_width":"","footnotes":""},"categories":[100,13],"tags":[28,42,107],"class_list":["post-1358","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-100","category-neuropsy","tag-neurologie","tag-schlaganfall","tag-thrombektomie"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/oegpb.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1358","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/oegpb.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/oegpb.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/oegpb.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/7"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/oegpb.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1358"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/oegpb.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1358\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/oegpb.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1358"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/oegpb.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=1358"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/oegpb.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=1358"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}