{"id":2099,"date":"2017-06-01T14:52:40","date_gmt":"2017-06-01T12:52:40","guid":{"rendered":"http:\/\/dizign-projekte.at\/?p=2099"},"modified":"2017-06-01T14:52:40","modified_gmt":"2017-06-01T12:52:40","slug":"akzeptanz-der-sucht-zaehlt-zu-den-groessten-erfolgen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/oegpb.at\/?p=2099","title":{"rendered":"Akzeptanz der Sucht z\u00e4hlt zu den gr\u00f6\u00dften Erfolgen"},"content":{"rendered":"<p><strong>Nur wenige psychiatrische Diagnosen sind einem so deutlichen Wandel unterworfen wie das Spektrum der S\u00fcchte. Seit nunmehr 40 Jahren werden an der Vorarlberger Stiftung Maria Ebene Menschen mit Suchterkrankungen behandelt; den jeweils aktuellen pathologischen, soziokulturellen und therapeutischen Herausforderungen wird dabei Rechnung getragen. (CliniCum neuropsy 1\/17)<\/strong><\/p>\n<p>Seit rund 40 Jahren ist die Stiftung Maria Ebene eine tragende S\u00e4ule der Suchtkrankenhilfe in Vorarlberg: Grund genug f\u00fcr CliniCum neuropsy, gemeinsam mit Prim. Univ.-Prof. Dr. Reinhard Haller, seit 1983 Chefarzt der Stiftung, einen Blick auf die Entwicklung von Suchterkrankungen und deren Behandlungsm\u00f6glichkeiten zu werfen; immerhin geh\u00f6rt die Sucht zu den f\u00fcnf h\u00e4ufigsten Erkrankungen weltweit. \u201eNach Berechnung der Weltgesundheitsorganisation wird Sucht bis in 20 Jahren die dritth\u00e4ufigste Krankheit \u00fcberhaupt sein\u201c, erg\u00e4nzt Haller. \u201eDas bedeutet, dass wir k\u00fcnftig im gesamten Gesundheitssystem mit noch mehr Betroffenen und noch vielf\u00e4ltiger werdenden Suchtproblemen konfrontiert sein werden.\u201c<\/p>\n<p>Erfreulich dagegen, dass sich \u2013 nicht zuletzt durch die Bem\u00fchungen vieler auf Suchterkrankungen spezialisierter Fach\u00e4rzte f\u00fcr Psychiatrie \u2013 die Einstellung zur Sucht in Medizin und Gesellschaft deutlich gewandelt hat. Was vor 40 Jahren noch als tabuisierte, stark verdr\u00e4ngte St\u00f6rung oder gar als \u201eCharakterschw\u00e4che\u201c abgetan wurde, erf\u00fcllt alle Kriterien einer Erkrankung und wird heute auch weithin als solche akzeptiert. \u201eWie bei allen anderen Erkrankungen unterscheiden wir drei wesentliche Verlaufsformen: Besserung oder Heilung, Chronifizierung oder letaler Ausgang\u201c, sagt Haller. \u201eDoch selbst wenn die Therapie heute auf den S\u00e4ulen Medizin, Psycho- oder Sozialtherapie beruht, so muss sie nicht zuletzt aufgrund ihrer Komplexit\u00e4t stets in \u00e4rztlicher Hand bleiben.\u201c<\/p>\n<h2>Therapeutische Fortschritte<\/h2>\n<p>Entscheidend zu den Verbesserungen beigetragen haben unter anderem die intensivmedizinischen und medikament\u00f6sen M\u00f6glichkeiten der Behandlung von Entzugssyndromen. \u201eEin Delir ist heute intensivmedizinisch gut behandelbar, vor nicht allzu langer Zeit bedeutete es dagegen einen lebensbedrohlichen Zustand\u201c, erinnert Haller. Ein wesentlicher Fortschritt besteht auch in der guten medikament\u00f6sen Behandlung von Basisst\u00f6rungen: Immerhin besteht bei 70 Prozent der Suchtkranken eine Depression, 40 Prozent leiden an einer Angstst\u00f6rung, und bei 15 Prozent sind psychotische St\u00f6rungen zu diagnostizieren. \u201eAuch bei der Behandlung der Suchtfolgen gab es enorme Verbesserungen, denken Sie etwa an Hepatitis C oder HIV-Infektionen im Kontext von Suchterkrankungen.\u201c<\/p>\n<p>Die Stiftung Maria Ebene ist laut Haller vermutlich die weltweit einzige Institution zur Behandlung suchtkranker Menschen, wo alle Therapiephasen \u2013 vom station\u00e4ren Entzug bis zu betreuten Wohnformen und Pr\u00e4ventionsprojekten \u2013 in einer Hand vereint sind. Zu den neueren Angeboten im Bereich Psychotherapie z\u00e4hlt etwa ein Programm zur Achtsamkeits-basierten R\u00fcckfallvorbeugung bei s\u00fcchtigem Verhalten und Substanzabh\u00e4ngigkeit. \u201eAls eine von nur wenigen Einrichtungen bieten wir zudem bei starker Nikotinabh\u00e4ngigkeit station\u00e4re Entw\u00f6hnungstherapien an, rund 30 Patienten nehmen dies j\u00e4hrlich in Anspruch; 90 Prozent aller Patienten sind noch nach einem Jahr Nichtraucher\u201c, erg\u00e4nzt Haller.<\/p>\n<h2>Geschlechter-spezifische Angebote<\/h2>\n<p>Auch dem Gender-Aspekt der Sucht wird in Maria Ebene Rechnung getragen. \u00dcber alle Suchterkrankungen hinweg sind M\u00e4nner zwar heute noch immer st\u00e4rker betroffen, Frauen holen jedoch mittlerweile stark auf. Betrug das Verh\u00e4ltnis der Geschlechter unter den Patienten von Maria Ebene anf\u00e4nglich 6:1, so liegt es heute bei 3:1, wobei Frauen etwa immer \u00f6fter an der Alkoholkrankheit leiden. \u201eFrauen erkranken allerdings meist in einem sp\u00e4teren Lebensalter als M\u00e4nner, oft in Zusammenhang mit dem Empty-Nest-Syndrom\u201c, erg\u00e4nzt Haller. Frauen unterscheiden sich zudem deutlich von M\u00e4nnern bei der Bereitschaft zur Therapie: sie sind eher bereit, sich auf langfristige psychotherapeutische Behandlungen einzulassen, w\u00e4hrend M\u00e4nner rasche L\u00f6sungen suchen. Auch bei der Haltequote, dem langfristigen Verbleib im therapeutischen Setting, liegen die Zahlen f\u00fcr Frauen bei 55 Prozent, f\u00fcr M\u00e4nner dagegen nur bei 30 Prozent. \u201eInsgesamt bem\u00fchen wir uns soweit als m\u00f6glich, bei den therapeutischen Angeboten auf die Gender-spezifischen Aspekte einzugehen\u201c, sagt Haller.<\/p>\n<h2>Erfolgversprechende Therapie<\/h2>\n<p>Was die Erfolge der Suchtbehandlung angeht, so d\u00fcrften laut Haller allerdings nicht die gleichen Erfolgsparameter wie bei somatischen Erkrankungen herangezogen werden. \u201eEs gilt, neben dem R\u00fcckfall auch die erreichte Lebensqualit\u00e4t oder die Wiedereingliederung im beruflichen und sozialen Umfeld zu werten.\u201c Der Statistik der Stiftung Maria Ebene zufolge sind jedenfalls mehr als die H\u00e4lfte aller ehemaligen Patienten f\u00fcnf Jahre sp\u00e4ter noch gebessert. Ein gro\u00dfer Schwerpunkt der Stiftung liegt zudem auf der Pr\u00e4ventionsarbeit: \u201eSupro \u2013 Werkstatt f\u00fcr Suchtprophylaxe\u201c hei\u00dft das Projekt f\u00fcr 12- bis 18-J\u00e4hrige, das unter der \u00c4gide von Haller bereits 1990 als erste Suchtpr\u00e4ventionsstelle \u00d6sterreichs ins Leben gerufen wurde.<\/p>\n<p>Auch hier zeigen sich deutliche Ver\u00e4nderungen \u00fcber die letzten 40 Jahre: M\u00e4dchen haben etwa bei der Nikotinabh\u00e4ngigkeit die Burschen bereits \u00fcberholt, oder das Internet bietet einen Boden f\u00fcr ganz neue Suchtformen: \u201eMit den neuen Medien haben sich zudem die Kommunikationsstrukturen Jugendlicher stark ver\u00e4ndert, und es wird immer schwieriger, Emotionen zuzulassen, wo immer mehr Coolness gefordert ist\u201c, erkl\u00e4rt Haller. Dabei wurzelt die Suchtprophylaxe zum einen auf der St\u00e4rkung der Pers\u00f6nlichkeit und zum anderen auf einem ad\u00e4quaten Umgang mit Emotionen \u2013 Anforderungen, die mit den sich ver\u00e4ndernden famili\u00e4ren und gesellschaftlichen Strukturen zunehmend schwieriger zu erf\u00fcllen sind. Familien oder Schulen sind gleicherma\u00dfen gefordert, Kindern und Jugendlichen Zeit und Zuwendung genauso zukommen zu lassen wie Bildung. \u201eKeinesfalls darf Suchtpr\u00e4vention ein politisches Lippenbekenntnis bleiben\u201c, fordert Haller abschlie\u00dfend.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-2101 size-medium\" title=\"Foto: Stiftung Maria Ebene\" src=\"http:\/\/dizign-projekte.at\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/Stiftung_maria-300x146.jpg\" alt=\"Foto: Stiftung Maria Ebene\" width=\"300\" height=\"146\" \/>Stiftung Maria Ebene <\/strong><br \/>\nZum Vorarlberger Kompetenzzentrum f\u00fcr Suchterkrankungen geh\u00f6ren heute neben dem Krankenhaus mit 50 Betten in Frastanz sechs Institutionen f\u00fcr Pr\u00e4vention, Beratung, Betreuung und Therapie im ganzen Land: die Therapiestationen Carina (Langzeitbehandlung) und Lukasfeld (Entgiftung und Kurzzeittherapie) mit 15 bzw. 20 Betten, SURPO \u2013 Werkstatt f\u00fcr Suchtprophylaxe sowie die Clean- Beratungsstellen in Bludenz, Bregenz und Feldkirch.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2>\u201eFragen Sie Ihre Patienten nach Kr\u00e4nkungen\u201c<\/h2>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em><strong>CliniCum neuropsy: In Ihrem j\u00fcngsten Buch \u201eDie Macht der Kr\u00e4nkung\u201c bezeichnen Sie die Kr\u00e4nkung als eine \u201eWurzel der meisten menschlichen \u00dcbel\u201c. Welcher Stellenwert hat die Kr\u00e4nkung \u00fcberhaupt in der Medizin?<\/strong><\/em><\/p>\n<p><strong><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-2102 size-full\" title=\"Foto: Stiftung Maria Ebene\" src=\"http:\/\/dizign-projekte.at\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/Haller250.jpg\" alt=\"Foto: Stiftung Maria Ebene\" width=\"250\" height=\"237\" \/><\/strong><\/p>\n<p><strong>Haller: <\/strong>Mit Sicherheit wird die Kr\u00e4nkung bis heute ma\u00dflos untersch\u00e4tzt. Wer hat schon als Student oder in der Facharztausbildung wirklich davon geh\u00f6rt? Dabei ist die Kr\u00e4nkung so etwas wie eine psychologische Supermacht: Sie ebnet den Weg in die Krankheit \u2013 von der Flucht in die Sucht bis zur ganzen F\u00fclle psychosomatischer Erkrankungen. Stark untersch\u00e4tzt wird die Rolle der Kr\u00e4nkung auch immer noch im Kontext psychiatrischer St\u00f6rungen. Erst k\u00fcrzlich war ein suizidgef\u00e4hrdeter Patient bei mir, und im Gespr\u00e4ch stellte sich heraus, dass der Ausl\u00f6ser der Suizidalit\u00e4t die Tatsache war, dass er in seinem Unternehmen bei der Zuteilung der Bonuszahlungen nicht ber\u00fccksichtigt wurde. Der Wert der Bonuszahlung spielte dabei keine Rolle, sehr wohl aber die Tatsache, dass er \u00fcbergangen worden war.<\/p>\n<p><em><strong>Auch bei vielen Ihrer psychiatrischen Gutachten konnten Sie Kr\u00e4nkungen feststellen?<\/strong><\/em><\/p>\n<p>Richtig. Bei fast allen Schul-Amokl\u00e4ufen lassen sich oft Jahre oder gar Jahrzehnte zur\u00fcckliegende Kr\u00e4nkungen ausmachen, genauso wie bei Gewalttaten im Familienkreis. Im Prinzip geht es bei der Kr\u00e4nkung um den Entzug der Zuneigung oder die Angst vor Liebesentzug \u2013 und das tut besonders weh, wenn uns Menschen nahe stehen. Auch bei vielen Erbschaftsstreitigkeiten stehen mehr als die materiellen Werte die erlebten Kr\u00e4nkungen im Mittelpunkt. Wie sollte es sonst zu erkl\u00e4ren sein, dass mitunter die Gerichtskosten den Wert der Erbschaft \u00fcbersteigen.<\/p>\n<p><em><strong>Wie kann die Psychiatrie nun dieser Bedeutung der Kr\u00e4nkung gerecht werden?<\/strong><\/em><\/p>\n<p>Die Herausforderung besteht darin, dass es von au\u00dfen schwer objektivierbar ist, wann welcher Kr\u00e4nkungsinhalt bei der gekr\u00e4nkten Person zur Krankheitsgenese beitr\u00e4gt oder gar in einem Gewaltverbrechen m\u00fcndet. Es hei\u00dft also, aufmerksam zu sein und sich der Kr\u00e4nkbarkeit der Patienten wie auch der eigenen Kr\u00e4nkbarkeit bewusst zu sein. In dieser Hinsicht m\u00f6chte ich meinen psychiatrischen Kollegen einen Rat geben: Sprechen Sie mit Ihren Patienten \u00fcber deren Kr\u00e4nkungen. Oft ist dies erst der Schl\u00fcssel dazu, um \u00fcberhaupt ins Gespr\u00e4ch zu kommen. Ein zweiter Rat lautet: Bedenken Sie, dass der Mensch ein lobensbed\u00fcrftiges Wesen ist. So sehr wir Lob brauchen, so schwer ist es, Lob auszusprechen. Denken Sie dennoch nicht nur bei Ihren Patienten, sondern auch bei Kollegen und Mitarbeitern daran. Allerdings bekommen wir noch viel seltener Lob, je h\u00f6her wir in der Spitze der beruflichen Hierarchie stehen \u2013 auch damit m\u00fcssen wir lernen, zurechtzukommen.<\/p>\n<p><em><strong>Hat Ihnen das Thema Kr\u00e4nkung auch bei der Erstellung Ihrer Gutachten geholfen? Immerhin konnten Sie mit einigen Schwerverbrechern ins Gespr\u00e4ch kommen, die zuvor ein Gutachten verweigerten.<\/strong><\/em><\/p>\n<p>Gro\u00dfe Verbrecher sind zugleich meist gute Menschenkenner mit hoher Intuition und Manipulationsf\u00e4higkeit. Als Psychiater achte ich stets darauf, mich ihnen mit aller Vorsicht, aber doch auf Augenh\u00f6he zu n\u00e4hern. Tats\u00e4chlich gilt f\u00fcr sie ebenfalls, dass es sehr hilfreich sein kann, sie nach ihren Kr\u00e4nkungen zu fragen oder an passender Stelle einmal Lob auszusprechen. Dadurch entsteht eine Beziehungsebene, die eine Zusammenarbeit m\u00f6glich macht.<\/p>\n<p><strong>Vielen Dank f\u00fcr das Gespr\u00e4ch! <\/strong><\/p>\n<p><em>Prim. Univ.-Prof. Dr. Reinhard Haller ist Chefarzt der Stiftung Maria Ebene, ebenso Drogenbeauftragter der Vorarlberger Landesregierung. Haller ist zudem Gerichtssachverst\u00e4ndiger und verfasste unter einer Reihe von Publikationen die B\u00fccher \u201eDie Macht der Kr\u00e4nkung\u201c oder \u201eDie Narzissmusfalle\u201c (beide: Ecowin).<\/em><\/p>\n<p>Von Mag. Christina Lechner<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nur wenige psychiatrische Diagnosen sind einem so deutlichen Wandel unterworfen wie das Spektrum der S\u00fcchte. Prim. Univ.-Prof. Dr. Reinhard Haller im Gespr\u00e4ch (CliniCum neuropsy 1\/17)<\/p>\n","protected":false},"author":7,"featured_media":2100,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_et_pb_use_builder":"","_et_pb_old_content":"","_et_gb_content_width":"","footnotes":""},"categories":[154,13],"tags":[16,156,157,158,159],"class_list":["post-2099","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-154","category-neuropsy","tag-aktuell-psychiatrie","tag-entzugsdelir","tag-kraenkungen","tag-sucht","tag-suchtpraevention"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/oegpb.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2099","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/oegpb.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/oegpb.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/oegpb.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/7"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/oegpb.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=2099"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/oegpb.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2099\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/oegpb.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=2099"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/oegpb.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=2099"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/oegpb.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=2099"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}