{"id":702,"date":"2014-10-22T18:36:04","date_gmt":"2014-10-22T16:36:04","guid":{"rendered":"http:\/\/dizign-projekte.at\/?p=702"},"modified":"2014-10-22T18:36:04","modified_gmt":"2014-10-22T16:36:04","slug":"kognition-bei-depression","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/oegpb.at\/?p=702","title":{"rendered":"Kognition bei Depression"},"content":{"rendered":"<p><strong>Kognitive St\u00f6rungen sind im Rahmen einer Major Depression (MD) vorhanden und wurden in den letzten Jahren vermehrt untersucht. Das neue Diagnostic and Statistical Manual 5 (DSM-5) f\u00fchrt die Beeintr\u00e4chtigung der Kognition (beeintr\u00e4chtigte F\u00e4higkeit zu denken, sich zu konzentrieren und Unentschlossenheit) als Kriterium f\u00fcr die Diagnose einer MD an. <\/strong> <\/p>\n<p>Die h\u00e4ufigsten kognitiven Beeintr\u00e4chtigungen, die bei depressiven Patienten auftreten, sind Konzentrationsst\u00f6rungen, Aufmerksamkeitsst\u00f6rungen, Informationsverarbeitungsst\u00f6rungen, Beeintr\u00e4chtigungen der exekutiven Funktionen und des Ged\u00e4chtnisses. Die Schwierigkeit, Entscheidungen zu treffen, und der Verlust der kognitiven Flexibilit\u00e4t ist mit deutlicher Verminderung von psychosozialem Funktionsniveau verbunden. Kognitive St\u00f6rungen beeinflussen auch Alltagsaktivit\u00e4ten und die Lebensqualit\u00e4t. Derzeit gibt es erste Daten, die zeigen, dass Antidepressiva kognitive St\u00f6rungen verbessern k\u00f6nnen. Therapeutische Interventionen, die sich auf eine Verbesserung von kognitiven Funktionen auswirken, k\u00f6nnen auch einen positiven Einfluss auf psychosoziale Funktionen haben. <\/p>\n<h2>Kognitive Defizite und Depression <\/h2>\n<p>Bisherige Studien zeigen im Vergleich zu gesunden Kontrollpersonen, dass sich Patienten mit einer MD in bestimmten kognitiven Bereichen \u2013 wie oben beschrieben \u2013 unterscheiden. Ebenso zeigen Verlaufsstudien kognitive Defizite vor und nach einer Remissionsphase einer depressiven Episode. Eine rezente Metaanalyse schloss 644 Patienten und 570 gesunden Kontrollen ein. Die Daten von 13 Studien zeigten, dass Patienten mit einer ersten depressiven Episode mehr Beeintr\u00e4chtigungen in den kognitiven Funktionen psychomotorische Reaktionszeit, Aufmerksamkeit, visuelles Lernen und Ged\u00e4chtnis hatten als Gesunde. Zus\u00e4tzlich stark beeintr\u00e4chtigt zeigten sich die exekutiven Funktionen in den Bereichen Flexibilit\u00e4t der Aufmerksamkeit, verbale Wortfl\u00fcssigkeit und kognitive Flexibilit\u00e4t bei depressiven Patienten. In Abh\u00e4ngigkeit von der Schwere der Erkrankung fanden sich Defizite vor allem in den Bereichen psychomotorische Geschwindigkeit, visuelles und verbales Lernen und Arbeitsged\u00e4chtnis. Die kognitiven Defizite waren auch abh\u00e4ngig von der Bildung und dem Alter. Bei \u00e4lteren depressiven Patienten und Patienten mit geringerer Bildung fanden sich schlechtere kognitive F\u00e4higkeiten. Insgesamt zeigte sich, dass kognitive St\u00f6rungen bereits zu Beginn der depressiven Erkrankung vorhanden sind und \u00fcber die Dauer des Krankheitsverlaufes andauern. Eine weitere Metaanalyse, die 14 Studien zu kognitiven Defiziten ebenfalls in der fr\u00fchen Krankheitsphase der Depression (Spektrum) inkludierte, fand Zusammenh\u00e4nge zwischen der Schwere der klinischen Symptomatik und herabgesetzter kognitiver F\u00e4higkeiten in den Bereichen exekutive Funktionen, Informationsverarbeitungsgeschwindigkeit und episodisches Ged\u00e4chtnis. Eine weitere Metaanalyse mit 15 Studien, die sich auf unipolare Depressionen ohne psychotische Symptomatik bezog (375 Patienten und 481 Kontrollen), konnte signifikante kognitive Defizite in der exekutiven Funktion, wie kognitiver Flexibilit\u00e4t, und verbale Wortfl\u00fcssigkeit nachweisen.<\/p>\n<h2>&#8230; und pychosoziale Beeintr\u00e4chtigungen <\/h2>\n<p>Es gibt Evidenz daf\u00fcr, dass kognitive Defizite bei depressiven Patienten deutliche Auswirkungen auf die berufliche Leistungsf\u00e4higkeit haben. Studien zeigten, dass neben der Beeintr\u00e4chtigung der Arbeitsf\u00e4higkeit auch der Verlust des Arbeitsplatzes vermehrt mit kognitiven St\u00f6rungen verbunden ist. Da nach der Remission der klinischen Symptomatik kognitive Defizite wie exekutive Funktionen, Arbeitsged\u00e4chtnis, Aufmerksamkeit und psychomotorische F\u00e4higkeiten andauern, haben besonders diese Beeintr\u00e4chtigungen Auswirkungen auf die Leistungen am Arbeitsplatz. Depressive Patienten mit St\u00f6rungen der selektiven Aufmerksamkeit haben h\u00e4ufiger eine geringere Remissionsrate und zeigen eine geringere Arbeitsproduktivit\u00e4t. <\/p>\n<h2>&#8230; und Krankheitsverlauf <\/h2>\n<p>Es gibt derzeit noch wenige Studien, die den Zusammenhang zwischen fr\u00fchen kognitiven St\u00f6rungen am Beginn einer depressiven Erkrankung und R\u00fcckfallrisiko untersucht haben. Es gibt erste Hinweise, dass fr\u00fche kognitive St\u00f6rungen der selektiven Aufmerksamkeit mit erh\u00f6htem R\u00fcckfallrisiko verbunden sind. In einer weiteren Studie konnte der Einfluss von reduzierten exekutiven Funktionen bei \u00e4lteren depressiven Patienten auf die R\u00fcckfallrate gezeigt werden. Ged\u00e4chtnisdefizite zeigten weniger Einfluss auf den Krankheitsverlauf. <\/p>\n<h2>Neuronale Regelkreise <\/h2>\n<p>Bei kognitiven F\u00e4higkeiten sind sowohl vielf\u00e4ltige Neurotransmittersysteme sowie neuronale Regelkreise involviert. Der Hippokampus spielt eine zentrale Rolle bei Lernund Ged\u00e4chtnisprozessen, weist wichtige Verbindungen zu den kortikalen Regionen auf und spielt eine wesentliche Rolle in der Integration von kognitiven und emotionalen Abl\u00e4ufen. In der Verarbeitung von Emotionen ist weiters auch das limbische System, besonders die Amygdala, involviert. Diese neuronalen Regelkreise spielen bei dem Zusammenhang zwischen kognitiven Defiziten und affektiver St\u00f6rung eine wichtige Rolle. Strukturelle Defizite zeigen sich bereits in der Fr\u00fchphase der depressiven Erkrankung, es konnten vor allem strukturelle Ver\u00e4nderungen im Hippokampus und der Amygdala festgestellt werden. Bei Patienten, die mehrere Krankheitsphasen hatten oder deren Erkrankung l\u00e4nger als zwei Jahre andauerte, fanden sich Abnahmen im Volumen des Hippokampus. Diese strukturellen Ver\u00e4nderungen korrelieren mit kognitiven St\u00f6rungen, wie in einer Studie mit Ersterkrankten gezeigt werden konnte. Es fand sich ein Zusammenhang zwischen Abnahme des Volumens im linken Hippokampus und Ged\u00e4chtnisfunktionen. Ebenso fanden sich Korrelationen zwischen einem herabgesetzten rechten Hippokampusvolumen und Defizite in den exekutiven Funktionen.<br \/>\nBei kognitiven St\u00f6rungen spielen folgende Neurotransmittersysteme eine wichtige Rolle: das serotoninerge (5-HT), noradrenerge (NA) and dopaminerge (DA) Neurotransmittersystem. Serotonin ist bei der Regulation der kognitiven Flexibilit\u00e4t und Aufmerksamkeit involviert. Zus\u00e4tzlich sind bereits das Gleichgewicht zwischen Glutamat und GABA sowie BDNF untersucht worden. So ist etwa BDNF bei Lernen und Ged\u00e4chtnisprozessen bei neuronaler Plastizit\u00e4t im Hippokampus und im pr\u00e4frontalen Cortex beteiligt. <\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/dizign-projekte.at\/wp-content\/uploads\/t1308.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"Tabelle\" src=\"http:\/\/dizign-projekte.at\/wp-content\/uploads\/t1308.png\" alt=\"Tabelle\" width=\"555\" height=\"659\" class=\"alignnone size-full img-border wp-image-146385\" \/><\/a><\/p>\n<h2>Therapie der kognitiven Defizite bei Depression <\/h2>\n<p>Eine Reihe von Studien zeigt, dass depressive Patienten auch in der Remissionsphase kognitive St\u00f6rungen haben, vor allem in der Konzentration und Entscheidungsfindung. Antidepressiva verbessern nachweislich kognitive St\u00f6rungen. So zeigten sich im Vergleich zum Beginn der Therapie nach der Behandlung vor allem Verbesserungen in den exekutiven Funktionen.<br \/>\nBisher verf\u00fcgbare Studien weisen auf die Wirksamkeit von Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRIs), Serotonin- Noradrenalin-Wiederaufnahmehemmer (SNRIs), Dopamin- Modulatoren wie Bupropion und Noradrenalin-Inhibitoren wie Reboxetin auf kognitive Funktionsst\u00f6rungen bei MD hin. In einer Vergleichsstudie mit Escitalopram und Duloxetin zeigte sich, dass von den behandelten Patienten nach 24 Wochen 86 Prozent sich in Remission befanden, 14 Prozent in Teilremission (Herrera-Guzman et al., 2010). In beiden Behandlungsgruppen kam es zu Verbesserungen im verbalen und visuellen episodischen Ged\u00e4chtnis, im Arbeitsged\u00e4chtnis und in der Informationsverarbeitung. Die Gruppe, die mit Duloxetin behandelt wurde, zeigte Verbesserungen im episodischen Ged\u00e4chtnis und im Arbeitsged\u00e4chtnis. In einer kleinen Patientengruppe konnten auch Hinweise auf die Wirkung von  Bupropion auf kognitive Funktionsst\u00f6rungen gefunden werden (Herrera-Guzman et al., 2008). Raskin et al. (2007) untersuchten bei \u00e4lteren Patienten (62\u201390 Jahre) mit MD die die Wirkung von Duloxetin auf kognitive Funktionsst\u00f6rungen und konnte nachweisen, dass im Vergleich zu Plazebo Duloxetin signifikante Verbesserungen in den Bereichen verbales Lernen und Ged\u00e4chtnis zeigte.<br \/>\nVortioxetin ist ein neues multimodales Antidepressivum mit folgendem Wirkmechanismen: 5-HT3- und 5HT7-Rezeptor- Antagonismus, partieller Agonismus am 5-HT1BRezeptor, 5HT-1A-Rezeptor-Agonismus und Inhibition des 5-HT-Transporters. Zus\u00e4tzlich kommt es zu einer erh\u00f6hten zentralen Neurotransmission von Noradrenalin, Dopamin, Acetylcholin und Histamin. Bisherige Studienergebnisse brachten erste Daten zur guten antidepressiven Wirkung von Vortioxetin bei erwachsenen und \u00e4lteren Patienten mit MD. Ein prokognitiver Effekt konnte auch nachgewiesen werden. So fanden sich im Behandlungsverlauf signifikante Verbesserungen im verbalen Lernen und Ged\u00e4chtnis und in der Informationsverarbeitungsgeschwindigkeit. In einer Gruppe von \u00e4lteren Patienten im Vergleich von Vortioxetin mit Duloxetin zeigte sich, dass in beiden Therapiegruppen eine Verbesserung der verbalen Lernf\u00e4higkeit nachweisbar war, zus\u00e4tzlich war Vortioxetin in der Informationsverarbeitung Duloxetin \u00fcberlegen. In einer neuen doppelblinden randomisierten Studie von McIntyre et al. 2014 wurde in einer gro\u00dfen Gruppe von depressiven Patienten (n=602, 18\u201365 Jahre) der Effekt von Vortioxetin 10mg vs. 20mg vs. Plazebo \u00fcber acht Wochen in der Wirkung im Hinblick auf kognitive Funktionen untersucht. Der prim\u00e4re Ergebniswert war ein Kombinationswert von Informationsverarbeitungsgeschwindigkeit und verbalem Lernen. Die depressiven Symptome wurden mit der Montgomery-Asberg-Depressions- Skala gemessen. Es zeigte sich, dass beide Dosierungen von Vortioxetin signifikant sich von Plazebo im Hinblick auf die depressive Symptomatik als auch den kognitiven Kombinationsscore unterschieden. <\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/dizign-projekte.at\/wp-content\/uploads\/t2-1.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"Quelle: Modifiziert nach Mc Intyre et al., 2014\" src=\"http:\/\/dizign-projekte.at\/wp-content\/uploads\/t2-1.png\" alt=\"Tabelle\" width=\"694\" height=\"558\" class=\"alignnone size-full img-border wp-image-146386\" \/><\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/dizign-projekte.at\/wp-content\/uploads\/t2-2.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"Quelle: Modifiziert nach Mc Intyre et al., 2014\" src=\"http:\/\/dizign-projekte.at\/wp-content\/uploads\/t2-2.png\" alt=\"Tabelle\" width=\"697\" height=\"306\" class=\"alignnone size-full img-border wp-image-146387\" \/><\/a><\/p>\n<h2>Zusammenfassung <\/h2>\n<p>Kognitive St\u00f6rungen sind bei der MD vorhanden und stellen eine wichtige Dimension in der Psychopathologie der Erkrankung dar. Im Vergleich zu anderen psychischen St\u00f6rungen wie Schizophrenie oder bipolare St\u00f6rung wurde diesen Defiziten bei MD bisher noch wenig Beachtung geschenkt. Sie sind eine gro\u00dfe Herausforderung in der Behandlung. Wesentlich ist zu ber\u00fccksichtigen, dass kognitive St\u00f6rungen als Mediatoren das psychosoziale Funktionsniveau beeinflussen, in besonderer Weise wirken sich die Defizite auf die Arbeitsf\u00e4higkeit aus. Diese Beeintr\u00e4chtigungen dauern an und k\u00f6nnen auch ausl\u00f6send f\u00fcr erneute depressive Episoden gesehen werden. Es stellt sich auch die Frage, welche kognitiven Tests bei MD angemessen und f\u00fcr die Forschung sowie f\u00fcr die klinische Anwendung relevant sind. Derzeit existieren noch keine Standards zu dieser Frage, es befinden sich eine Reihe von verschiedenen kognitiven Tests in Anwendung, die f\u00fcr unterschiedliche Bereiche zum Einsatz kommen k\u00f6nnen und sich auch bei MD als hilfreich erwiesen haben. F\u00fcr die Behandlung von kognitiven St\u00f6rungen sind valide, reliable Testinstrumente notwendig.<br \/>\nNeurobiologische Untersuchungen konnten feststellen, dass bei der MD Ver\u00e4nderungen in den zentralen Neurotransmittersystemen eine Rolle spielen. Erste Studien deuten darauf hin, dass kognitive Ver\u00e4nderungen sich durch Effekte auf multiple monaminerge Systeme ergeben. Vermehrte Untersuchungen zu Auswirkungen auf psychosoziale Funktionen sind noch durchzuf\u00fchren. Es hat sich gezeigt, dass, \u00e4hnlich wie bei Patienten mit Schizophrenie und bei bipolaren St\u00f6rungen, auch kognitive Remediation hilfreich sein kann.  <\/p>\n<p>Autorin: Univ.-Prof. DDr. Gabriele Sachs<br \/>\nUniversit\u00e4tsklinik f\u00fcr Psychiatrie und Psychotherapie, Wien <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kognitive St\u00f6rungen sind im Rahmen einer Major Depression (MD) vorhanden und wurden in den letzten Jahren vermehrt untersucht. Das neue Diagnostic and Statistical Manual 5 (DSM-5) f\u00fchrt die Beeintr\u00e4chtigung der Kognition (beeintr\u00e4chtigte F\u00e4higkeit zu denken, sich zu konzentrieren und Unentschlossenheit) als Kriterium f\u00fcr die Diagnose einer MD an. Die h\u00e4ufigsten kognitiven Beeintr\u00e4chtigungen, die bei depressiven [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":7,"featured_media":705,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_et_pb_use_builder":"","_et_pb_old_content":"","_et_gb_content_width":"","footnotes":""},"categories":[44,13],"tags":[45,38,46,33],"class_list":["post-702","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-44","category-neuropsy","tag-antidepressiva","tag-depression","tag-kognition","tag-psychiatrie"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/oegpb.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/702","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/oegpb.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/oegpb.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/oegpb.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/7"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/oegpb.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=702"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/oegpb.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/702\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/oegpb.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=702"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/oegpb.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=702"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/oegpb.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=702"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}