Österreichische Gesellschaft für Neuropsychopharmakologie und Biologische Psychiatrie

3. ÖGPB Newsletter 2019

Sehr geehrte Damen und Herren!

Wir freuen uns, Ihnen den 3. ÖGPB Newsletter 2019 zu präsentieren und wünschen Ihnen eine spannende Lektüre!

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Psychiatrische Rehabilitation

 

Prim. Prof. Univ. Doz. Dr. Michael Bach
Therapiezentrum Justuspark, Bad Hall

In den letzten Jahrzehnten wurden zahlreiche pharmakologische, psychotherapeutische und soziotherapeutische Behandlungskonzepte für psychische Störungen etabliert, die hohe Ansprechraten aufweisen. Trotz dieser insgesamt positiven Behandlungseffektivität steigt die Zahl länger andauernder (rezidivierender oder chronischer) Therapieverläufe und somit insgesamt der Bedarf an qualifizierten rehabilitativen Versorgungsangeboten im Versorgungssystem.

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Therapieresistente Depression

Spricht ein depressiver Patient nicht auf die verordnete Therapie an, so kann es sich um eine therapieresistente Depression handeln (TRD) – mitunter liegt aber auch eine Pseudoresistenz vor. Für das Management einer echten therapieresistenten Depression steht, im Einklang mit Empfehlungen der aktuellen international anerkannten Richtlinien, eine Reihe an Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung.

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Epilepsie: Strategien zur Reduktion der Mortalität

Epilepsie erhöht nicht grundsätzlich die Sterblichkeit der Betroffenen. Doch gibt es bei Epilepsiepatienten spezifische Faktoren, die zusammengenommen zu einer verkürzten Lebenserwartung führen. Eine Vortragsreihe beim diesjährigen Europäischen Epilepsie-Kongress der ILAE in Wien widmete sich den möglichen Maßnahmen zur Reduktion der Mortalität.

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Kindergehirne reorganisieren nach Läsionen ihre Sprachzentren

Kinder mit Gehirnverletzungen sind in der Lage, ihre sprachrelevanten Areale in andere, gesunde Hirnbereiche zu reorganisieren und so die Sprachfähigkeit zu erhalten. Das gelingt aber nur bis zu einem gewissen Grad, sie haben im Vergleich zu gesunden Kindern trotzdem häufig verschlechterte Sprachfähigkeiten. Für das Sprechen zuständige Hirnareale werden offenbar schon in der embryonalen Entwicklung festgelegt. Das sind die ersten zentralen Ergebnisse einer interdisziplinären Forschungskooperation der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendheilkunde und der Universitätsklinik für Radiologie und Nuklearmedizin der MedUni Wien.

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